Künast: "Agrarpolitik kann erotisch sein"

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Teising - "Chancen und Risiken für die bäuerliche Landwirtschaft". So das Thema der Podiumsdiskussion, die Bundespolitikerin Renate Künast in die Region locken konnte.

Die Teilnehmerliste an den Podiumsplätzen war ja schon mal hochkarätig: Neben der Bundestagsabgeordneten Renate Künast waren vertreten: Bundesvorstand des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM), Romuald Schaber, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Bayern, Josef Schmid, Marion Ruppaner vom Bund Naturschutz und Marlies Olberz von der Menschenrechtsorganisation FIAN. Die Grünen Landtagsabgeordnete Anne Franke hatte das Zepter - also die Moderation des Abends - in der Hand.

Renate Künast in Teising

Künast will und wollte schon immer was verändern - so die Bundespolitikerin in ihrem Impuls-Referat. "Ich habe anfänglich Rechtswissenschaften studiert, weil ich was verändern wollte," so Künast. Nicht, um Rechtsanwältin oder Richter zu werden. Sie wollte sich eher für Dinge wie den Atomausstieg einsetzen. In der Politik, habe sie dann aber letztendlich festgestellt, konnte sie am meisten verändern.

Kritikern, die behaupten, Agrarpolitik sei einschläfernd, sage sie: "Richtig angepackt, kann Agrarpolitik sogar ein hocherotisches Gebilde sein!" Landwirtschaft sei das, was die Menschen letztendlich bräuchten und ohne die es nicht gehe. In der Podiumsdiskussion sollte es dann darum gehen, genau das herauszuarbeiten: Dass Landwirtschaft Zukunft braucht und hat.

Am Freitag reist Künast einige Ortschaften weiter, nach Burghausen. Dort ist sie im Bürgerhaus und nimmt am Symposium "10 Jahre Region aktiv Chiemgau-Inn-Salzach" teil. Und wir berichten.

ds

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