Schlauchboot-Ausflug schlägt hohe Wellen

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Eigentlich wollten sie von Wasserburg nach Passau paddeln. Bei Neuötting war dann aber Schluss mit der Reise.

Neuötting - Hohe Wellen nach der Schlauchboot-Aktion zweier junger Männer aus Wasserburg: Sie hatten einen Großeinsatz am Montag ausgelöst. Nun sorgt die Meldung für Wirbel.

Nach der großangelegten Rettungsaktion mit dem Einsatz von Feuerwehr, Wasserwacht, BRK und sogar einem Rettungshubschrauber ist das "Schifferl-Fahren" zweier junger Männer auf dem Inn noch lange nicht erledigt.

Die zwei jungen Wasserburger haben sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr befunden, wie die Polizei in Altötting heute in einem Pressebericht ausdrücklich erwähnte. Trotzdem: Wären sie gefährdet gewesen, hätten die aufmerksamen Passanten ihnen das Leben gerettet.

Und um Missverständnissen vorzubeugen: Das Bootfahren auf dem Inn ist nicht verboten. Dazu sagte ein Sprecher der Polizei Altötting auf Anfrage von innsalzach24.de, es stünden zwar Hinweisschilder an den Staustufen , dass das Gewässer dort zu verlassen ist, aber es gebe auf dem Inn kein Verbot für Boote. Anders auf dem Innkanal, dort ist das Schifferlfahren grundsätzlch untersagt. 

Lesen Sie hier den Pressebericht der Polizeiinspektion Altötting zum Vorfall am Montag:

Am Montag, 17.45 Uhr wurde der Polizeiinspektion Altötting mitgeteilt, dass auf dem Inn zwischen der Bundesstraße 299 und der Staustufe Neuötting ein Schlauchboot mit zwei Personen treibt. Die Personen befinden sich anscheinend in Schwierigkeiten und versuchen ans Ufer zu kommen. Von der Polizei wurde daraufhin die Feuerwehr Neuötting, die Wasserwacht, das BRK und ein Rettungshubschrauber alarmiert.

Die beiden Personen, zwei Männer aus dem Landkreis Rosenheim, 19, bzw. 20 Jahre alt, wurden schließlich von der Polizei auf Höhe der Fischervorstadt angesprochen und ruderten eigenständig ans Ufer. Sie gaben an, dass sie am gestrigen Tag in Wasserburg losgerudert sind und so weit wie möglich in Richtung Passau fahren wollten. Zu keiner Zeit hatten sie sich in Gefahr befunden.

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