Privater Investor für die Keltenhalle

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Burgkirchen - Die Keltenhalle in Burgkirchen hat doch eine Zukunft. Nachdem die Stadt die Halle aufgrund der hohen Kosten geschlossen hat, wurde nun ein Erbpachtvertrag mit einem privaten Investor geschlossen.

Der will die ehemalige Eishalle zu einem Zentrum für Sport- und Kulturveranstaltungen umwandeln. Die Neueröffnung ist für Mitte 2011 geplant.

"Damit erschließen wir einen weißen Fleck auf der Landkarte der mittelgroßen Veranstaltungshallen", erklärt der Burghauser Konzertveranstalter Stefan Löwen, der den Pachtvertrag auf 49 Jahre unterschrieben hat. "Die Arena wird eine Maximalkapazität von 2800 Sitz- und 5700 Stehplätzen haben", erläutert der Geschaftsführer der Löwen Betriebs- und Beteiligungs-GmbH weiter. "Vergleichbare Hallen gibt es nicht im naheren Umkreis. Erst Passau, München, Landshut und Salzburg können mit ähnlichen Kapazitäten aufwarten."

Dass das Konzept aufgehen kann, zeigen laut Löwen die zahlreichen Anfragen, die bereits in der Planungsphase eingehen: "Fast täglich erhalte ich Buchungsanfragen von großen Konzert- oder Messeveranstaltern."

Auch Sport soll in der Keltenhalle weiter möglich sein. "Durch den Einsatz eines besonderen Kunststoffbodens ist das Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen weiterhin fast ohne Abstriche möglich", betont der 30-jährige Konzertveranstalter aus Burghausen.

Zum Konzept der Halle gehört laut Löwen auch die Wiederbelebung der Gastronomie. Das halleneigene Restaurant soll nicht nur der Versorgung bei Veranstaltungen dienen, sondern im Tagesbetrieb das Konzept der Halle ergänzen.

ha/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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