Prinzessin und Graf beim Kameradschaftsabend

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DRK-Generalsekretär Clemens Graf Waldburg-Zeil

Altötting - Zum Kameradschaftsabend des Bayerischen Roten Kreuzes waren unter den Gästen zahlreiche Ehrenamtliche, freiwillige Helfer und sogar Blaublüter.

Nur alle vier Jahre lädt der Kreisverband Altötting seine Ehrenamtlichen aus allen vier Gemeinschaften zu einem Kameradschaftsabend, ein großes und festliches Ereignis also, mit dem der enorme Einsatz der freiwilligen Helfer gewürdigt werden soll. Schließlich leisten die mehr als zweieinhalbtausend aktiven Rotkreuzler im Landkreis Altötting Jahr für Jahr mehrere hunderttausend Stunden Dienst für die Gemeinschaft. Ein wahrhaft bürgerschaftliches Engagement also, für das heuer das Burgkirchener Bürgerhaus den Rahmen abgab.

Dass es der Kreisverbandsführung um Vorsitzenden Herbert Hofauer und Direktor Josef Jung gelungen war, als Ehrengäste für den Kameradschaftsabend zwei nicht nur hochrangige, sondern auch blaublütige Vertreter des Roten Kreuzes zu gewinnen, spricht für den guten Ruf des Altöttinger Kreisverbands im Deutschen Roten Kreuz. Ihre Durchlaucht Christa Prinzessin Thurn und Taxis ist als Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes ein häufiger und gern gesehener Gast im Landkreis, seine Erlaucht Clemens Graf Waldburg-Zeil und Trauchburg, seit 2003 Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, war zum ersten Mal in der Region und genoss sichtlich den Empfang am Bürgerhaus mit - was denn sonst? - Kaiserwetter und den schneidig aufspielenden jungen St.-Pius-Bläsern.

Drinnen begrüßte Kreisvorsitzender Herbert Hofauer die Ehrengäste und würdigte die Arbeit der Gemeinschaften. Er erinnerte daran, dass der Kreisverband sich als Teil einer weltweiten Gemeinschaft versteht: „Wir sind viele. Wir sind viele in unseren verschiedenen Gemeinschaften, in unserem Kreisverband, in unserem Landesverband und im DRK und in den nahezu zweihundert Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften weltweit. Wir sind Teil einer Kultur des Helfens, einer Kultur der Mitmenschlichkeit, die viel bewirken konnte in den vergangenen 150 Jahren und die künftige Aufgaben mit Mut, Können und Zuversicht anpackt.“

Die BRK-Präsidentin lobte die Impulse, die der Altöttinger Kreisverband auf Landes- und Bundesebene setzt. Namentlich nannte sie das neue Ausbildungskonzept des BRK, das deutlich die Handschrift der Altöttinger trage. „Sie können sicher sein, dass wir im BRK oft und gerne nach Altötting schauen und von Ihren Erfahrungen profitieren.“

Auch Landrat Erwin Schneider erwies den Rotkreuzlern seine Reverenz. Das BRK sei fest im Landkreis verwurzelt, mit weit über 3000 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mehr als 10.000 Fördermitgliedern habe jeder achte Landkreisbewohner einen direkten Bezug zum Roten Kreuz.

Generalsekretär Waldburg-Zeil schlug in seiner Festrede den Bogen von der Geschichte seit Gründung des Roten Kreuzes durch Henri Dunant bis in die Gegenwart und Zukunft, die von globalen Herausforderungen und der Notwendigkeit zu gemeinsamen Lösungen geprägt sei. Die aktuelle Hungerkatastrophe am Horn von Afrika sei nur einer von vielen Fällen, in denen sich die Solidarität der Rotkreuzbewegung beweisen müsse.

Als Hausherr erinnerte Bürgermeister Dr. Stephan Merz daran, wer an diesem Abend eigentlich im Mittelpunkt stand: er ließ nicht nur die Ehrengäste sich mit ihren Unterschriften im Goldenen Buch der Gemeinde verewigen, sondern lud dazu alle der nahezu vierhundert anwesenden Aktiven ein.

Selbst das Unterhaltungsprogramm nach den Ansprachen war „hausgemacht“. Mit Tanz- und Showeinlagen, Sketchen und Vorführungen bewiesen junge Talente aus den verschiedenen Bereichen des Kreisverbands ihr kreatives Potenzial.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz

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