Stellenkürzung an Parzham-Schule

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Altötting - In der Konrad-von-Parzham-Schule soll eine von dreieinhalb Sonderpädagogenstellen gestrichen werden.

Die Staatsregierung plant, eine Stelle an der Konrad-von-Perzham-Schule, einem Förderzentrum für geistig behinderte Kinder, zu streichen. Dieser Plan sorgt für Ärger beim Kreis-Caritasverband Altötting, der Träger der Schule ist, und beim Elternbeirat.

Die Stelle, die gestrichen werden soll, hat derzeit eine Lehrerin inne, die sich „bestens eingearbeitet und unverzichtbare Aufgaben in der Grundschulstufe übernommen hat“. So heißt es im Alt-Neuöttinger Anzeiger. Sie ist außerdem Betreuungslehrerin für Studienreferendare.

In einem Brief, den die Caritas-Verantwortlichen Kreisvorsitzender Helmut Eggl und Geschäftsführer Manfred Tausch an Kultusminister Ludwig Spaenle persönlich geschrieben haben wird die Versetzung der Lehrerin als „nicht akzeptabel“ bezeichnet. Auch einer privat angestellten Sonderschullehrerin droht die Kündigung.

Mit immer steigenden Schülerzahlen - voraussichtlich 101 Kinder aus dem gesamten Landkreis im kommenden Schuljahr - sei es schon schwierig mit den derzeit 19 Lehrkräften ein gutes Unterrichtsniveau aufrecht zu erhalten. Sollten Stellen gestrichen werden, sei dies nahezu unmöglich.

Die Vorsitzende des Elternbeirats Manuela Siebzehnrübl sieht keine Lösung in noch größen Klassen. „Wir werden die drohenden Versetzungen auf keinen Fall akzeptieren.“

Rubriklistenbild: © dpa

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