Neues Gefäßzentrum - neuer Chefarzt 

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Altötting/Burghausen - Dr. Stephan Hermann Fraunhofer wird ab Juli Chefarzt am neuen Gefäßzentrum an der Salzach sein. Landrat Erwin Schneider stellte den neuen Arzt vor.

Das neue Gefäßzentrum soll die Kreisklinik Altötting-Burghausen und speziell den Standort Burghausen stärken. Klinik-Verwaltungsratsvorsitzender Landrat Erwin Schneider, Vorstand Michael Prostmeier und Verwaltungsdirektor Robert Moser stellten den dafür extra engagierten neuen Chefarzt Dr. Stephan Hermann Fraunhofer im Landratsamt vor.

Dr. Stephan Hermann Fraunhofer ist 46 Jahre alt, gebürtiger Trostberger und der Sohn eines ehemaligen Chefchirurgen am Trostberger Krankenhaus. Er hat eine Ehefrau und fünf Kinder. Auf ein Chemiestudium in Regensburg folgte ein Medizinstudium an der TU und LMU in München. 1990 promovierte Fraunhofer und arbeitete dann bis 1997 als Assistenzarzt am Klinikum rechts der Isar in München und an der Poliklinik für Chirurgie in Regensburg. Schließlich wurde er Stationsarzt sowie Funktionsoberarzt an der Poliklinik in Regensburg. 2002 bildete er sich mit dem Schwerpunkt Gefäßchirurgie weiter. 2005 ging er nach Wuppertal, wo er zuerst zum Leiter des Interdisziplinären Gefäßzentrums und 2007 zum Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie am Helios-Klinikum Wuppertal wurde.

"Bislang ist die Gefäßchirurgie eine Sektion unter dem Dach der Chirurgie. Wie Landrat Schneider erklärte, werde dieses Medizinfeld in Zukunft immer wichtiger - nicht zuletzt wegen der Überalterung der Bevölkerung." Das berichtet der Alt-Neuöttinger Anzeiger. Die neue Gefäßchirurgie soll künftig eng mit der Angiologie und der Diabetologie zusammenarbeiten.

Dr. Stephan Hermann Fraunhofer hat ein interdisziplinäres Konzept für den Standort Burghausen erarbeitet. „Die Investitionen müssen sich für den Patienten lohnen“, meint der Arzt im Anzeiger, weshalb man die Medizinfelder bezogen auf die erkrankten Organe wieder zusammenführe müsse.

Radiologie (Bildgebung), Angiologie (Erkrankungen von Arterien, Venen und Lymphgefäße), Kardiologie (Herzerkrankungen) sowie Diabetologie, Neurologie und Nephrologie (Erkrankungen der Niere) sollen im gefäßzentrum sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich kooperieren. Für den Anfang bekommt Fraunhofer noch zwei Oberärzte zur Unterstützung.

Rubriklistenbild: © dpa

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