Nein zur Beteiligung am Verbund

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Neuötting - Die Stadt wird sich nicht am Wasserkraft-Käufer „Verbund“ beteiligen. Das wurde im Stadtrat beschlossen.

Mit elf zu acht Stimmen entschied sich der Stadtrat gegen eine Beteiligung am österreichischen Käufer der Innkraftwerke „Verbund“.

Besonders Klaus Angermaier und Stephan Mayer (CSU) waren sehr für eine Beteiligung und versuchten den Stadtrat zu überreden. In Angermeisers Augen handle es sich um eine „rentable Anlage“, auch wenn die 350.000 Euro fremdfinanziert werden müssten. „Man könnte mit einer Beteiligung vielleicht günstigere Strompreise erreichen.“ So heißt es im Alt-Neuöttinger Anzeiger.

Für Mayer ginge es auch um den Hochwasserschutz und dessen ökologische Ausrichtung. Er „verwies auf den Landkreis, der 3,5 Millionen Euro für eine Beteiligung zur Verfügung stellt und die Nachbarstadt Töging, wo man sich ´über alle Fraktionsgrenzen hinweg` auf eine Beteiligung von 500.000 Euro geeinigt habe.“

Als die „falsche Richtung“ sahen es hingegen die Gegener der Beteiligung, unter anderem Oskar Hofstetter jun. von den Freien Wählern. SPD-Fraktionssprecher Jürgen Gastel hielt eine Beteiligung für „ein unkalkulierbares Wagnis.“

Auch Bürgermeister Peter Haugeneder ist gegen eine Beteiligung. Es solle keine weitere Verschuldung mehr stattfinden. Wie der Anzeiger berichtet, betonte der Bürgermeister aber „man dürfe aus dem Neuöttinger Nein zur Beteiligung nicht schließen, dass sich die Stadt nicht zur Wasserkraft bekenne. Aber für die Stadt Töging habe eine Beteiligung noch eine größere Bedeutung, weil sie Verwaltungssitz sei.“  

Rubriklistenbild: © re

Zurück zur Übersicht: Region Alt-/Neuötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser