Trinkwasser: Landratsamt ermittelt

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Töging - Das Landratsamt Altötting bearbeitet ein Verfahren wegen möglicher Ordnungswidrigkeiten durch die Stadt Töging bei den zurückliegenden Trinkwasser-Verschmutzungen.

Die Überprüfung hat das Landratsamt am Donnerstag auf Anfrage bestätigt. Nach Angaben von Bürgermeister Horst Krebes war der Stadt bereits ein Fragenkatalog zugestellt worden, der beantwortet wurde.

Über die Dauer des Verfahrens konnte Landratsamt-Sprecher Klaus Zielinski am Donnerstag aufgrund des "komplizierten" Sachverhalts keine Angaben machen.

Auslöser der jetzigen Untersuchung war die Einstellung eines Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft Traunstein im Januar. Die Staatsanwaltschaft begründete dies damit, dass kein mit der für ein Strafverfahren nötigen Sicherheit Schuldiger für die Verschmutzungen des Töginger Trinkwassers in den letzten Jahren festgestellt werden könne. Allerdings sah die Staatsanwaltschaft ein Fehlverhalten der Stadt und leitete die Unterlagen für ein Ordnungswidrigkeits-Verfahren an das Landratsamt Altötting als übergeordneter Behörde weiter.

Ein von der Stadt zu kontrollierender aber damals undichter Schmutzwasserkanal im Wasserschutzgebiet gilt als eine der möglichen Ursachen für die zurückliegenden Verkeimungen des Trinkwassers. Mittlerweile hat die Stadt den Kanal saniert, in ein Trinkwasser-Entkeimungsgerät investiert und plant den Bau neuer Trinkwasser-Brunnen.

rob/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © pa/re

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