Schneider: Keine Angst vor Schweinegrippe!

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Saalbach-Hinterglemm/Altötting - Landrat Erwin Schneider zeigt sich betroffen vom Fall des 32-jährigen Garchingers, der im Skiurlaub an Schweinegrippe gestorben ist. Für die Altöttinger gebe es aber keinen Anlass zur Besorgnis.

Am Dreikönigstag hat Altöttings Landrat Erwin Schneider von dem tragischen Todesfall aus Saalbach-Hinterglemm erfahren. "Gegen 13 Uhr wurde ich darüber informiert, dass der dringende Verdacht auf Schweinegrippe besteht." Die Nachricht hat den Landrat erschüttert, er fühlt mit den Angehörigen des Verstorbenen. "Es ist sehr, sehr tragisch, vor allem, weil der Mann schon um Weihnachten rum krank gewesen ist. Da es ihm dann aber wieder besser ging, entschied er sich doch dafür, in den Skiurlaub zu fahren."

Nachdem er fünf Tage lang krank im Bett des Hotelzimmers gelegen hatte ohne einen Arzt aufzusuchen, starb der Garchinger am Neujahrstag. Seine drei Begleiter sowie das Hotelpersonal wurden umgehend darüber informiert, dass der Tote mit dem H1N1-Virus infiziert war.

Landrat Erwin Schneider hält den Vorfall für einen "Einzelfall". Im Landkreis Altötting gebe es "keinen Anlass zur Besorgnis", dass sich weitere Bürger mit dem Virus anstecken könnten. "Die Schweinegrippe verläuft ja eigentlich wie eine normale Grippe. Dass sie mit einem Todesfall endet, ist die Ausnahme." Rund 75 Prozent der derzeit an Grippe erkrankten Menschen seien laut Gesundheitsbehörden über das Schweinegrippe-Virus infiziert.

Für die Angehörigen des 32-Jährigen ist das ein schwacher Trost. Sie müssen den Verlust eines geliebten Menschen jetzt verarbeiten.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Region Alt-/Neuötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser