Einsendung aus dem Innsalzach-Raum

Unser Leser wussten: Kiefernwanzen plagen Michaela's Oma

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"Meine Oma ist schon am verzweifeln weil diese Tierchen überall sind egal ob Wintergarten Dachboden oder im Haus", schrieb unsere Leserin Michaela Z. aus dem Innsalzach-Raum auf Facebook an die Redaktion.

Innsalzach-Raum - Seltsame Insekten plagen die Oma unserer Leserin Michaela Z. Aber was sind das nur für Tiere? Schicken Sie uns Ihre Tipps!

Update, 14.45 Uhr: Es ist eine Kiefernwanze

Wanzen, genaugenommen Baumwanzen müssen es sein, die der Großmutter unserer Leserin so zusetzen. Da waren sich unsere Leser rasch einig. Doch welche Art genau?

Auch dazu trafen rasch einige Hinweise ein. Die Mehrheit der Einsendungen tippten auf eine amerikanische Kiefernwanze.  

Diese Tiere stammen ursprünglich aus dem Westen der USA, durch Verschleppung und eigene Ausbreitung hat sie sich aber seit den 1990er Jahren auch in Europa ausgebreitet. "Die Tierchen suchen jetzt um diese Zeit einen warmen Unterschlupf vor dem Winter", wusste Steffy W. aus dem Chiemgau zu ergänzen. 

Wir danken allen Tippgebern für Ihre Einsendungen.

Die Vorgeschichte

"Meine Oma ist schon am verzweifeln weil diese Tierchen überall sind egal ob Wintergarten Dachboden oder im Haus", schrieb unsere Leserin Michaela Z. aus dem Innsalzach-Raum auf Facebook an die Redaktion. "Ich finde nix über dieses Wesen." Sie ergänzte noch: "Wir wohnen etwa 50 Meter von einem Wald weg, vielleicht ist dies ein Anhaltspunkt."

Nun liegt es wieder an Ihnen: Können Sie hier weiterhelfen? Dann schicken Sie ihren Tipp, worum es sich dabei handeln könnte an redaktion@ovb24.de

Schon viele Tiere identifiziert

Immer wieder helfen unsere Leser sich gegenseitig bei solchen Fragen. Alles begann Ende Mai. Damals erreichte uns eine Anfrage zu einem mysteriösen Vogel, der über Kalteneck kreiste. Die Vermutungen liefen damals auf einen Rotmilan hinaus.

Bei diesen Tieren halfen unsere User bereits bei der Identifizierung

Ein paar Tage darauf erreichte uns die nächste Anfrage, diesmal ging es um eine ungewöhnlich große Raupe. Unser Leser Matthias hatte das Tier am Chiemsee bei einem Spaziergang gesehen. Schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung des Artikels erreichten uns die ersten E-Mails und auch auf Facebook wurde das Foto rasch kommentiert. Die User waren sich einig: Es handelte sich um die Raupe des Weidenbohrers.

Dann erreichten uns auf die Frage, was für eine Spinne eine Leserin fotografiert hatte, neben Kommentaren wie"eine ekelhafte!" auch eine eindeutige Mehrheit an Zuschriften, die in eine Richtung wiesen. Als eine veränderliche Krabbenspinne identifizierten zahlreiche User das Tier.

Auch in jüngster Zeit viele Einreichungen

Einige Kokons, die ein Leser aus dem Chiemgau in seinem Kleiderschrank fand waren der Anlass des letzten Artikels in unserer Reihe. Unser Leser waren sich rasch einig, dass diese von Lehmwespen geformt worden waren.

Davor rätselten unsere Leser über ein mysteriöses Insekt, das eine Leserin in Mühldorf am Inn fotografiert hatte, Ist es ein Bergmolch oder doch ein Alpensalamander? Diese Frage beschäftigte unsere Leser davor.  Fast zu einfach fanden unsere User das Foto einer Kreuzspinne aus Rosenheim Ende vergangener Woche. Zuvor identifizierten sie bereits recht rasch das Wesen, welches unsere Leserin Karina aus Inzell fotografiert hatte als Spinnenläufer. Davor rätselten wir über das Tier, das unsere Leserin Anni H. aus Inzell fotografiert hatte. Sie einigten sich schließlich darauf, dass es sich um einen Ligusterschwärmer handelt. Eine Woche zuvor erreichten uns auf Facebook zwei Fotos eines mysteriösen Insekts. Es war knifflig, aber es stellte sich heraus, dass unser Leser Patrick L. da einen Pappelschwärmer fotografiert hatte. Wiederum eine Woche vorher  war es ein Totenkopfschwärmer, den unsere Leser identifizierten. Zwischendurch versuchten wir es einmal mit einem kleinen Special. Die insgesamt sechs Raupen, nach deren Identität wir unsere User fragten, konnten allesamt identifiziert werden.

Die Raupen aus unserem Special:

Was sind das für Raupen?

Davor wurde eine Einsendung aus Rosenheim als Laubholz-Säbelschrecke identifiziert. Eine ausführliche Diskussion löste kurz zuvor die Frage einer Leserin aus dem Chiemgau aus. Zunächst schien es sich bei dem von ihr fotografierten Insekt um eine Libellenlarve zu handeln. Zahlreiche Leser konnten dann aber überzeugend dafür argumentieren, dass es sich um eine Marienkäferlarve handeln musste. Davor fragte unser Leser Georg B. aus Tacherting, was für ein Tier er da fotografiert hatte. Es stellte sich als Weinschwärmer heraus. Ein paar Tage zuvor hatte Manfred N. ein "kleines ETWAS" eim Schwammerl-Sammeln mit nach Hause gebracht. Dabei handelte es sich um einen Moosskorpion.  

Als die Raupe eines Buchenzahnspinners stellte sich zuvor Mitte August eine Raupe heraus,die unser Leser Christian K. aus Burgkirchen über den "Leserreporter" an die Redaktion schickte. Im Juli quoll binnen kurzer Zeit bei unser E-Mail-Postfach über vor Zuschriften, die Kollegen kamen mit der Auswertung kaum noch hinterher.Eine Maulwurfsgrille war es, die unserer Userin Mareike über den Weg gelaufen war, wie sich dank unserer Leser herausstellte.

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