Neuer Unfallschwerpunkt im Landkreis Altötting?

Allein im Oktober schon drei Unfälle auf der St2107!

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Vom jüngsten Unfall auf der St2107

Landkreis Altötting - Die Staatsstraße 2107 von Altötting über Kastl und Burgkirchen nach Burghausen ist eigentlich nicht wirklich gefährlich. Dennoch gab es alleine im Oktober schon wieder drei schwere Unfälle.

Die Staatsstraße 2107 zwischen Altötting und Burghausen: Alleine im noch laufenden Monat Oktober hat es schon drei Mal schlimm gekracht, zwei Mal sogar an der gleichen Stelle. Im September berichtete innsalzach24.de vier Mal von Unfällen auf der St2107. Besonders schlimm war der Unfall mit der Radfahrergruppe. Dabei ist die Strecke von Altötting über Kastl und Burgkirchen doch eigentlich nicht wirklich gefährlich:

  • Die Straße ist nicht besonders eng, 
  • die Kurven, wenn es welche gibt, sind langgezogen, 
  • die Sicht geht weit, 
  • die Abzweigungen sind deutlich beschildert und dort, wo es in der Vergangenheit schon öfter gekracht hat, gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Was also ist da los? Eine Antwort ist sicherlich die überhöhte Geschwindigkeit. Erst Anfang September gab die Polizei Burghausen die Ergebnisse einer Messung auf der St2107 zwischen Burgkirchen und Burghausen bekannt: 104km/h bei erlaubten 70, lautete das Ergebnis für den Schnellsten. Auch Unachtsamkeit steht immer wieder in den Pressemeldungen der Polizei als Grund für einen Unfall.

Aus dem innsalzach24.de-Archiv: 

Die letzten drei Unfallfotostrecken von der St2107:

Verkehrsunfall auf der St2107 bei Kastl

Motorrad-Unfall bei Pirach am Mittwochabend

Schwerer Unfall in Kastl

Das sagt die Polizei:

Auf Nachfrage von innsalzach24.de erklärt Konrad Reischer, Sachbearbeiter Verkehr bei der Polizeiinspektion Altötting, dass es sich bei der Staatsstraße 2107 nicht um einen „neuen Unfallschwerpunkt“ im Landkreis handle, im Gegenteil. Die Unfallzahlen seien zurückgegangen. Beispiel Altes Werkstor Gendorf: Insbesondere hier gebe es deutlich weniger Unfälle als noch vor einiger Zeit. Polizei und Landratsamt würden in Sachen Verkehrssicherheit eng zusammenarbeiten. Es gebe regelmäßige Sitzungen auf denen über die Unfallsituation im Landkreis beraten wird. Einen sofortigen Handlungsbedarf in punkto St2107 zwischen Altötting und Burghausen sieht Konrad Reischer nicht.

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