Neue Energiesparhilfe für Einkommensschwache

"Energieberatung Plus" für ein Plus im Geldbeutel

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Präsentieren einen Utensilienkoffer für Energiesparer: Pascal Lang (Energiemanager am LRA), Landrat Erwin Schneider, Energieberater Peter Pospischil, Energieberater Sebastian Strasser.

Altötting - Vielen Menschen graut es jedes Jahr aufs Neue vor der Nebenkostenabrechnung des Vermieters oder vor der Schlussrechnung des Stromanbieters.

Kein Wunder, denn gerade die Stromkosten sind im Schnitt in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Laut “Monitoringbericht 2015“ der Bundesnetzagentur wurde im Jahr 2014 bei knapp 352.000 Haushalten der Strom zeitweise abgeklemmt, also bei etwa 0,75 Prozent aller Haushaltskunden in Deutschland. 

Nicht nur die Strom-, sondern auch die Heiz- und Warmwasserkosten belasten massiv den Haushaltsetat. Gerade bei Haushalten mit geringem Einkommen fallen diese Kosten gravierender ins Gewicht und können teilweise, trotz staatlicher Unterstützung, nur schwerlich gedeckt werden. Ein neue Beratungsprogramm soll hier Abhilfe schaffen: das Programm “Energieberatung plus“ helfen. 

Die Energiesparhelfer dürfen behalten werden

Gemeinsam mit dem VerbraucherService Bayern e.V. hat die Stabsstelle Energie- und Klimaschutz des Landkreises Altötting dieses Programm entwickelt, um einkommensschwachen Haushalten zu helfen. Der Fokus liegt hierbei auf einer individuellen, kostenfreien Beratung bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Hause. Hierbei sollen Einsparpotentiale entdeckt und erklärt, aber auch wichtige Themen, wie das richtige Lüftungsverhalten und Schimmelvermeidung angesprochen werden. „Interessant wird das Programm durch eine Vielzahl an Energiesparhelfern, wie LED-Lampen, Duschsparbrausen oder schaltbaren Steckdosenleisten, die die Energieberater kostenlos bei den Bürgerinnen und Bürgern belassen können!“ weiß Landrat Erwin Schneider zu berichten. 

Keine Formalitäten - Anruf genügt

„Damit wollen wir den Anreiz verstärken, an diesem tollen Programm teilzunehmen.“ Interessierte müssen sich hierfür lediglich unter der Klimarufnummer 08671 502-762 des Landkreises melden. Voraussetzung der kostenfreien Energieberatung ist, dass die ratsuchende Person staatliche Unterstützungsleistungen – zum Beispiel nach SGB II, SGB XII, Wohngeld oder Kinderzuschlag – erhält. Weitere Informationen über “Energieberatung plus“ und zum Thema Energie sparen erhalten Sie unter www.klima-aoe.de oder bei den jeweiligen Fachstellen im Landratsamt oder im Jobcenter Altötting.

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

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