Hochbetrieb im Neuöttinger Feuerwehrhaus

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Dritte Klassen der Max-Fellermeier-Schule waren nahezu jeden Tag zu Besuch im Feuerwehrhaus.

Neuötting - In dieser Woche war Hochbetrieb im Neuöttinger Feuerwehrhaus. Für nahezu jeden Tag hatten sich die dritten Klassen der Max-Fellermeier-Schule zum Besuch im Feuerwehrhaus angemeldet.

Im Rahmen des Lehrplanes der dritten Klassen wird Wissen über die Hilfsorganisationen und ganz intensiv über die Feuerwehr den Grundschülern vermittelt.

Es ist schon langjährige Tradition das die Schüler zum Abschluss des Lehrabschnitts noch das nahe gelegene Feuerwehrhaus besuchen und sich dort über die Arbeit der Feuerwehr hautnah und vor Ort informieren

Die Zusammenarbeit der Neuöttinger Schulen mit der örtlichen Feuerwehr ist ein gutes Beispiel wie Lerninhalte die im Unterricht vermittelt werden sollen

Die Mitglieder der der FF Neuötting haben es sich zur Aufgabe gemacht die jungen Besucher persönlich zu begrüßen und sowohl über die Arbeit der Feuerwehr zu berichten als auch den Kindern das richtige Verhalten im Brandfall zu erläutern.

So konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie man einen Notruf richtig absetzt und wie die Alarmierung vor sich geht, sie lernten, dass Rauchmelder überlebenswichtig sein können und erfuhren, welches Löschmittel für welchen Brand eingesetzt werden sollte. Mit Interesse verfolgten sie die Schilderungen von 1. Vorstand Josef Putz, der ihnen auch die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neuötting näher brachte.

Im Anschluss machten einige Kameraden mit den Kindern einen Rundgang durch das Feuerwehrhaus. Voller Begeisterung bestiegen die Schüler einige Fahrzeuge, fanden heraus, wie schwer manche Gerätschaften, wie Rettungsspreizer und -schere sind. Das Gefühl, eine Atemschutzmaske zu tragen sorgte ebenso für Erstaunen wie ein Blick in die Wärmebildkamera.

Nachdem zur Freude der Kinder noch Blaulicht und Martinshorn betätigt wurden, äußerten viele den Wunsch später einmal Mitglied bei der Feuerwehr werden zu können.

Grundschülern wird Wissen über die Hilforganisationen vermittelt.

Die Zusammenarbeit der Neuöttinger Schulen mit der örtlichen Feuerwehr ist ein gutes Beispiel wie Lerninhalte die im Unterricht vermittelt werden sollen mit Praxiswissen hervorragend verknüpft werden kann. Auch kann die Feuerwehr hier bei den kleinen Besuchern schon erste Kontakte knüpfen für eine künftige aktive Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr. Neu ist das in Neuötting nun die Mädchen und Buben bereits ab Vollendung des 12. Lebensjahres zur Jugendfeuerwehr gehen können. Zwischen dem 12. und dem 16.Lebensjahr wird den Jugendlichen Grundlagenwissen der Feuerwehr vermittelt. Kameradschaftsgeist entsteht wie von selbst und das gegenseitige „aufeinander Verlassen können“ ist für den späteren aktiven Dienst in der Feuerwehr unerlässlich.

Pressemitteilung Simon Waxenberger / Jürgen Gastel

Zurück zur Übersicht: Region Alt-/Neuötting

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser