1600 Pilger in Altötting

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Am Dultplatz zu Beginn der Prozession (v.li.): Veronika Kirschner, Hanne Erdt, Thomas Ziegler, Steffi Wagner, Dominik Engelhardt, Manuel Pakosch, Roland Engelhardt und Schwester Erika (Caritas) mit drei der vier Teilnehmerinnen (nicht auf dem Bild: Fotografin Bärbel Kammel, Gruppenleiterin Regine Weber.

Mühldorf/Altötting - Rund 1600 Wallfahrer pilgerten am vergangenen Wochenende zur Muttergottes nach Altötting, darunter auch eine kleine Pilgergruppe aus Mühldorf.

Rund 1.600 Wallfahrer aus allen bayerischen Diözesen sowie aus Österreich und der Schweiz pilgerten am vergangenen Wochenende zur wundertätigen Muttergottes nach Altötting, darunter auch eine kleine Pilgergruppe aus Mühldorf. Zu der Wallfahrt, die seit 40 Jahren am dritten Julisonntag stattfindet, begleiten Malteser Helfer traditionell alte, kranke und behinderte Menschen und beten gemeinsam mit ihnen zur „Schwarzen Madonna“. Unter den Teilnehmern befanden sich unter anderem auch der Präsident des Malteser Hilfsdienstes, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, sowie Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtages.

In aller Frühe wurden die vier älteren Damen aus Mühldorf, alle auf den Rollstuhl angewiesen, am Sonntagmorgen jeweils zuhause abgeholt und den Tag über von einem 9-köpfigen Malteserteam unter der Leitung von Regine Weber rundum betreut. In Altötting angekommen führte die feierliche Prozession die Teilnehmer vom Dultplatz zur Basilika, wo der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann als Höhepunkt der Wallfahrt ein festliches Pontifikalamt zelebrierte. In seiner Predigt sprach der Bischof den Pilgern Mut zu und bestärkte sie darin, auf die Hilfe der Gottesmutter zu vertrauen. Nach dem Mittagessen nahmen die Mühldorfer Pilger noch an der Andacht auf dem Kapellplatz teil, bei der sie Andachtsgegenstände segnen lassen und nochmals die Gnadenmadonna betrachten konnten.

Am frühen Abend kehrten die Wallfahrer körperlich erschöpft, aber an Geist und Seele gestärkt nach Hause zurück. Die vier Damen versicherten beim Abschied alle, dass sie im nächsten Jahr wieder teilnehmen wollten, sofern es ihre Gesundheit erlaube. „Die Menschen ziehen so viel Kraft aus den Gebeten hier bei der schwarzen Madonna, die nehmen sie dann in ihren Alltag mit nach Hause“ weiß Weber. “Und auch für uns ist es ein besonderer Einsatz. Wir erleben so viel Freude und Dankbarkeit, das gibt einem sehr viel.“

Pressemitteilung Malteser Mühldorf

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