Freibad diese Saison geschlossen?

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Burgkirchen - Die Gerüchteküche brodelt: Muss das Freibad diese und vielleicht sogar die nächste Saison geschlossen bleiben, weil die Gemeinde Burgkirchen hoch verschuldet ist? Wir wissen die Antwort!

Die Gemeinde Burgkirchen hat schwer zu schaffen. Nach langem Hin und Her um die Keltenhalle, deren Schicksal sich am Montag im Kreistag voraussichtlich endgültig entscheiden wird, soll jetzt auch das Freibad aus Geldmangel geschlossen bleiben. Gerüchten zufolge sogar zwei Jahre lang.

"Das steht nicht fest", sagt Alexander Olbort, Leiter der Gemeindewerke in Burgkirchen. "Es ist für dieses Jahr zu einem Beschluss des Gemeinderates gekommen, den er unterschreiben musste." Grund sei zwar die hohe Verschuldung von acht Millionen Euro der Gemeinde gewesen. Das habe aber nichts mit dem Bürgerzentrum zu tun, wie von einigen Bürgern vermutet wird. "Das Bürgerzentrum kostet uns schon viel, aber es hat nichts damit zu tun, dass das Freibad geschlossen bleibt", erklärt Olbort.

Ob es wirklich so weit kommt, steht allerdings nicht fest. "Ein Spendenkonto ist angedacht. Wir haben sehr viele Anrufe von Bürgern und Firmen erhalten, die zu Spenden bereit sind." Ob die Gelder dann reichen, könne trotzdem nicht garantiert werden. "In einer Pressekonferenz nächste Woche werden wir das Spendenkonto bekannt geben. Sollte es am Ende zu wenig sein, um das Freibad doch zu eröffnen, erhalten die Spender ihr Geld wieder zurück", garantiert Olbort. Wieviel Geld die Gemeinde genau benötigt, ist unklar. "Wir wissen zwar, was und das Freibad kostet, aber es laufen noch Verhandlungen mit Zulieferern. Darum kann man es nicht sicher sagen."

Drei Bademeister und drei Kassendamen wären diesen Sommer arbeitslos, sollte das Freibad nicht öffnen. "Einen Schwimmverein haben wir nicht, aber natürlich finden immer zahreiche Aktionen im Freibad statt."

"Was ist mit unserer Jugend?", fragt ein besorgter innsalzach24.de-User. Burgkirchener, die zum baden wollen, müssten dann im Sommer nach Altötting oder Burghausen ausweichen. Die Hoffnung der Gemeinde liegt jetzt auf Spenden.  

Anette Mrugala 

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