Förster sind besorgt: Pilz saugt Eschen aus

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Altötting - Das Eschentriebsterben breitet sich derzeit in der Region aus und macht Förstern und Waldbesitzern große Sorgen.

Die neuartige Krankheit befällt nur Eschen und wird von dem Pilz „Chalara fraxinea“ ausgelöst.

Er saugt den Baum von innen aus, wie Dr. Martin Kennel, Chef der Abteilung Forsten im Amt für Landwirtschaft und Forsten, im Alt-Neuötinger Anzeiger erklärt.

In der Pflanze gelangt kein Wasser mehr nach oben und der Baum stirbt. Nach außen hin sieht der Baum verwelkt aus.

Die Krankheit der Eschen trat in der Region sehr unvermutet auf, dafür aber sehr massiv. Warum, weiß allerdings niemand. Man identifizierte den Pilz erst vor einigen Monaten.

„Revierförster Wolfgang Mayer gibt an, dass bereits ein Drittel der Eschen betroffen ist, das derzeitige Wissen jedoch nicht ausreiche um zu sagen, wie der weitere Verlauf aussehen wird“, so heißt es im Alt-Neuöttinger Anzeiger.

Derzeit existiert noch keine Bekämpfungsmöglichkeit gegen die Krankheit. Vorerst wolle man aber noch keine Eschen fällen, meint Revierförster Wolfgang Mayer. Das Holz der Bäume könne weiterhin verkauft werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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