Benzinpreis: Hier ist die 1,50-Euro-Marke noch nicht erreicht

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Landkreis - Der Benzinpreis ist vielerorts auf über 1,50 Euro gestiegen. Auch die Landkreise Altötting und Mühldorf sind nicht ganz verschont geblieben. Trotzdem kann man an vielen Tankstellen noch billiger tanken.

Einen Benzinpreis von über 1,50 Euro gab es zuletzt vor zwei Jahren, wo der Autofahrer 1,58 Euro für den Liter Super und 1,53 Euro für Diesel hinlegen musste. Auch an manchen Tankstellen in den Landkreisen Altötting und Mühldorf ist der Sprit in den letzten Tagen teurer geworden.

1,519 Euro musste man am Mittwochnachmittag an Mühldorfer und Waldkraiburger Shell-Tankstellen für den Liter Super bezahlen. Den selben Preis hatten auch die Agip Tankstelle in Altötting und Aral in Waldkraiburg.

Bei vielen Tankstellen in den Landkreisen liegt der Spritpreis aber noch unter der 1,50-Euro-Marke. Bei der OMV in Mühldorf kostete Super 1,499 Euro pro Liter. "Ich war zwar schon bei 1,529 Euro, aber der Preis ist wieder gesunken", erklärt Roswitha Willeitner. 1,419 Euro bei der OMV in Burghausen, 1,499 Euro bei Shell in Burgkirchen, 1,489 Euro bei der Raiffeisen Tankstelle in Altötting und 1,479 bei Dechantsreiter in Mühldorf - so der Preis für einen Liter Super am Mittwochnachmittag.

Einen nachvollziehbaren Grund für die Steigerung gibt es laut ADAC nicht. "Das hat halt mit dem Wettbewerb zu tun", meint Dietmar Breintner, der die Mühldorfer Shell Tankstellen betreibt. "Jeder schaut, was der andere hat und danach muss man sich richten." Der Spritpreis würde sich aber bis zu drei Mal am Tag ändern. "60 Prozent davon sind Steuern. An einer Steigerung des Benzinpreises verdient am meisten Vater Staat."

Breintner ärgert, dass sich Autofahrer immer wieder über die Benzinpreise aufregen. "Kein anderes Produkt wird so beobachtet und verglichen, wie der Sprit. Bier und Strom sind auch teurer geworden, nur das hängt niemand auf einem Straßenschild aus."

Ärger hin oder her, wer sparen will, lässt derzeit das Auto am besten öfter stehen. Die Temperaturen zumindest sind den Fußgängern wohlgesonnen.

Anette Mrugala

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