10 Jahre nach seinem ersten Besuch:

Papst-Benedikt-Statue in Altötting enthüllt

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Papst Benedikt XVI. schüttelte am 11.09.2006 auf dem Weg zur Basilika in Altötting die Hände zahlreicher Gläubiger.

Altötting - Papst Benedikt XVI. hat in Altötting ein Denkmal bekommen: Zehn Jahre nach seinem Besuch wurde dort eine Statue von ihm enthüllt. 

Am zehnten Jahrestag des Besuchs von Papst Benedikt XVI.  in Altötting, ist in dem Wallfahrtsort eine Statue zum Gedenken daran enthüllt worden. Die Figur mit dem Abbild des aus Bayern stammenden Papstes steht neben einer Plastik seines Vorgängers Johannes Paul II., der wiederum den größten deutschen Wallfahrtsort, das sogenannte "Herz Bayerns" ebenfalls besucht hatte.

Papst-Benedikt-Statue in Altötting enthüllt

"Wir waren Papst"

Im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen in diesen Tagen im Landkreis Altötting zum Gedenken des Besuches von Papst mitlerweile em. - Benedikt XVI. vor zehn Jahren, wie unter anderem an seinem Geburtsort in Marktl am Inn, kam der Privatsekretär des 2013 spektakulär zurückgetretenen Papstes, Kurienerzbischof Georg Gänswein in den Landkreis Altötting. In der Basilika St. Anna zelebrierte er am Sonntagvormittag einen festlichen Gottesdienst.

Am Vortag hielt Gänswein im Papst-Geburtsort Marktl einen Gottesdienst. Dabei trug der Altöttinger euregio oratorienchor mit Begleitung des Orchesters Mattigtal unter anderem die Krönungsmesse von Mozart vor.

Bilder vom Gottesdienst mit Kurienerzbischof Georg Gänswein

Ein Andenken für 190 Tausend Euro

Noch zu Lebzeiten hat Papst em. Bendikt XVI. ein Denkmal in Altötting bekommen. Geschaffen hat die Bronzefigur der niederbayerische Bildhauer Joseph Neustifter, von dem bereits mehrere Denkmäler zur Erinnerung an Benedikt XVI. stammen. Nach Medienberichten kostete die Figur rund 190 000 Euro, die unter anderem der frühere Passauer Bischof Wilhelm Schraml, die Diözese und VR Bank Altötting-Mühldorf übernehmen.

Papst Benedikt hatte kurz zuvor für Aufsehen gesorgt, weil er die Kirche und das System der Kirchensteuern in Deutschland kritisiert hatte.

"Herr, vergib uns": Papst setzt in Auschwitz stille Zeichen

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