Auf der B299

Nach Horror-Crash: User sehen Handlungsbedarf!

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Altötting - Der tödliche Unfall am Sonntag auf der B299 wird noch länger Thema bleiben: Es entflammte eine Diskussion über die Gefahren an dieser Stelle.

Nach dem tödlichen Unfall, der sich am Sonntag auf der Kreuzung Mühldorfer Straße/B299 ereignet hat, drängte sich eine Frage auf: Ist diese Stelle wirklich so gefährlich oder sind die Unfälle auf die Geschwindigkeitsübertretungen oder Fahrlässigkeit der Unfallverursacher zurückzuführen? Bei unserem Voting stimmten insgesamt 242 Leser ab.

Die Mehrheit der Leser sagt mit 201 Stimmen: Ja, die Kreuzung ist eine gefährliche Unfallstelle, und es muss etwas geändert werden. So gaben in unserem Voting 71% der Stimmen an, es bestehe definitiv Handlungsbedarf.

Nur 29%, sprich 41 Leser, waren dagegen der Meinung, dass die besagte Stelle gut einsehbar und eher wenig gefährlich ist.

Aber wie könnte man diese Kreuzung sicherer machen? Mit einem Kreisverkehr? Mit einer Ampel? Mit einer beidseitigen Geschwindigkeitsbeschränkung? Oder mit einer zusätzlichen Rampe? Stimmen Sie in unserem Voting mit ab!

Voting-Link für alle Mobile-Nutzer

Wie die Kreuzung letztendlich sicherer gemacht werden sollte, darin sind sich unsere User bisher uneins. User Ronny S. meint beispielsweise: „Da gehört ein Kreisverkehr hin!“,  und vertritt somit die Meinung zahlreicher anderer Nutzer. Claudia T. hält dagegen: Für einen Kreisverkehr wäre an der Stelle nicht genug Platz, um ihn verkehrsbedingt groß genug zu machen - eine Ampel wäre die bessere Alternative.

Einige Leser haben da allerdings Bedenken: Tom D. wirft ein, dass sich der Verkehr während der Rush-Hour aufgrund einer Ampel bis in die Stadt stauen könnte.

Katharina H. hat eine andere Idee: Sie wäre dafür, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50km/h zu beschränken und an besagter Stelle einen Blitzer aufzustellen. Den Blitzer könne man ja schon 100 Meter davor ankündigen, aber immerhin würden sich mehr Leute an die Geschwindigkeit halten - denn keiner hätte Lust, ständig geblitzt zu werden. Auch andere User sehen das Problem in der zu hohen Geschwindigkeit.

Nutzerin Sandra H. ist dagegen skeptisch und hinterfrägt, was ein Blitzer bringen würde, wenn unachtsame Autofahrer einfach ohne zu schauen auf die B229 auffahren würden. Hier entsteht auch die Diskussion in der Frage nach dem Alter: Der Unfallverursacher war in diesem Fall ein älterer Mann. Bezüglich der Fahrtauglichkeit beziehungsweise Selbstüberschätzung junger und alter Menschen werden auch hier unterschiedliche Meinungen ausgetauscht.

Nach dem schweren Unfall am 25. Januar, beschäftigte die User vor allem eine Frage: Herrscht an der Kreuzung Mühldorfer Straße/ B299 Handlungsbedarf?

Einen ganz anderen Standpunkt hat User Martin: „Ich finde diese Ausfahrt ehrlich gesagt nicht schlimm.“ Er sieht den Handlungsbedarf eher bei einer anderen Kreuzung an der B299. Auch Uli teilt seine Meinung: „Die Einmündung ist gut einsehbar, von daher sollte von Weitem ein einmündendes Fahrzeug gesehen werden können. Gab es keine Möglichkeit mehr, zu bremsen oder auszuweichen?“ Mit etwas Rücksicht und Vorsicht und vor allem das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzungen könne man derartige Unfälle vermeiden.

 Reinhard W. repräsentiert schließlich mit seinem Kommentar die Meinung der meisten Leser: „Die Anzahl der Unfälle an dieser Stelle zeigen meiner Meinung nach doch ganz deutlich, dass da was verbessert werden muss.“ Und ein User mit Namen KXL wirft eine Frage auf, die viele beschäftigt: „Müssen denn immer erst schwere Unfälle passieren, bis etwas unternommen wird?“

L.C./red-ro

Der tödliche Unfall am Sonntag, den 25. Januar:

Rettungseinsatz auf der B299

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