Nach dem Vorfall am Maria-Ward-Gymnasium

Polizeipräsenz und Präventionsarbeit in Altötting

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Altötting - Nach dem Vorfall am Maria-Ward-Gymnasium, bei dem zwei immer noch Unbekannte Männer eine Fünftklässlerin auf deren Nachhauseweg ausgefragt hatten setzt die Polizei auf verstärkte Präsenz.

Wie alt bist Du?“, „Wo wohnst Du?“, „Wie ist Dein Schulweg?“ und schließlich: „Bist Du schon in der Pubertät?“ So sollen zwei immer noch unbekannte Männer vor zweieinhalb Wochen eine Schülerin des Maria-Ward-Gymnasiums in Altötting auf ihrem Weg nachhause angesprochen haben.

Das Mädchen besucht die fünfte Klasse, ist gleich nach der Begegnung mit den Unbekannten nach Hause gefahren, hat ihrer Mutter davon berichtet und die hat dann Anzeige erstattet.

Die Polizei Altötting berichtet auf Nachfrage von innsalzach24.de hin, dass man entsprechende Überwachungsmaßnahmen eingeleitet habe. Die Polizeipräsenz vor der Schule sei verstärkt worden und auch Beamte in Zivil seien im Einsatz. Bisher gebe es keine neuen Erkenntnisse zu den beiden Männern.

Eine ehemalige Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation für unter anderem solche Fälle berichtet im Telefonat mit innsalzach24.de, dass ein derartiges Verhalten von Tätern im Sinne von sexueller Gewalt untypisch sei

Der Verein "Frauen helfen Frauen" bietet in diesem Bereich Schulungen. "Wichtig dabei", so eine Sprecherin am Dienstagmittag auf telefonische Nachfrage von innsalzach24.de, "ist es, Kinder und Eltern gleichermaßen zu erreichen". Selbstverteidigungskurse seien das eine: Die bieten die Sportvereine an. Das Selbstverständnis und Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken, das andere. "Kinder müssen nicht nur lernen ´NEIN´zu sagen sondern auch, dass sie - wie sie sich in solchen Situationen auch verhalten - nicht sie die Schuldigen sind", gehe es um Vorfälle wie diese oder gar schlimmer noch um sexuelle Gewalt, "und dazu braucht es die Eltern". 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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