Aufatmen in Alt/Neuötting und Winhöring

Das krebserregende PFOA ist raus

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Altötting - Die Abschaltung der Flachbrunnen im Öttinger Forst zeigt Wirkung: Das PFOA ist raus aus dem Trinkwasser der Kommunen Altötting, Neuötting und Winhöring.

Unsere Entscheidung, die beiden Flachbrunnen im Öttinger Forst abzuschalten, war absolut richtig.“ Das ließ der Erste Bürgermeister Herbert Hofauer am Donnerstagnachmittag wissen. Eine Untersuchung der Trinkwasserversorgungsanlage Alt/Neuötting auf PFOA sei negativ ausgefallen, das Wasser also frei von dem chemischen Hilfsstoff. PFOA gilt unter anderem als krebserregend.

"Es bestand Handlungsbedarf"

Vor rund zwei Wochen hatten die Bürgermeister von Alt- und Neuötting sowie der Gemeinde Winhöring die beiden Brunnen im Öttinger Forst abschalten lassen. Grund: Perfluoroctansäure (PFOA). Das Wasser aus diesen beiden Brunnen ist zu hoch belastet.

Die drei Kommunen arbeiten in der Frage der Wasserversorgung zusammen aber selbst im Mischwasser aus den Brunnen im Öttinger Forst und den Altöttinger Tiefbrunnen, das als PFOA-frei gilt, lag die Belastung über dem kürzlich von 0,3 auf 0,1 gesenkten Leitwert. Ergo: Das Wasser für Alt/Neuötting und Winhöring kommt bis auf weiteres ausschließlich aus den Altöttinger Tiefbrunnen.

"Das ist keine Dauerlösung"

Innerhalb weniger Tage nach der Abstellung der Flachbrunnen im Öttinger Forst spülten sich letzte Reste mit PFOA belasteten Trinkwassers aus dem Versorgungsnetz, so dass die aktuelle Beprobung vom 17. November negativ ausfiel, wie Hofauer berichtet. Bereits Anfang November erklärte der Erste Bürgermeister der Kreisstadt Altötting, dass diese Situation keine Dauerlösung sei. Tatsächlich steht Tiefenwasser, wie es die Altöttinger Brunnen liefern, nämlich unter besonderem Schutz. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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