Praktikantentag beim BRK

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Altötting - Der BRK-Kreisverband veranstaltete für Auszubildende zum Rettungsassistenten aus diversen Landkreisen einen Praktikantentag.

Es nahmen daran Auszubildende aus den Landkreisen Altötting, Traunstein, Berchtesgadener Land, Rosenheim, Mühldorf und der Stadt München teil.

Am Vormittag wurden die Teilnehmer in die Grundlagen zur Bewältigung von Großschadensereignissen theoretisch am Katastrophenschutzzentrum des BRK in Neuötting eingewiesen. Gegen Mittag fuhren alle Teilnehmer in einem Konvoi nach Stammham. Dort gab es Mittagessen, das durch die "Schnelleinsatzgruppe Verpflegung" des BRK gekocht wurde. Im Anschluss fanden zwei große Szenarien mit einer Vielzahl an Patienten statt. Bei diesen Szenarien wirkten auch die Feuerwehr Stammham, Burghausen und Reut mit.

Großübung mit Auszubildenden

Bei dem ersten Szenario musste ein Verkehrsunfall bewältigt werden. Es wurde angenommen, dass ein voll besetzter PKW in einen Traktoranhänger fuhr, auf dem sich ein Junggesellenabschied befand. Es mussten insgesamt 22 Personen, die vom BRK geschminkt waren, medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr musste die Personen aus dem PKW befreien. Nach einiger Zeit kam auch der organisatorische Einsatzleiter zusammen mit dem leitenden Notarzt zum Einsatz. Die Verletzten wurden dann in einem aufblasbaren Zelt, das von der Schnelleinsatzgruppe Behandlung des BRK aufgebaut wurde, versorgt. Bei dem zweitem Szenario mussten 28 Personen aus dem Schulhaus in Stammham, das komplett verraucht war, gerettet werden. Unter schwerem Atemschutz drang die Feuerwehr in das Gebäude vor, suchte das Schulhaus ab und rettete die Personen. Außerdem wurden die Verletzten über den Teleskopmast der Feuerwehr Burghausen aus den oberen Stockwerken gerettet. Im Anschluss wurden die Patienten an das BRK übergeben. Das BRK versorgte dann die Patienten.

An diesem Tag geht es darum, den Auszubildenden den Ablauf eines solchen großen Schadensfalles näher zu bringen. Sie haben an diesem Tag die seltene Möglichkeit, bei einem solchen Szenario mitzuwirken. Hier geht es darum erste Strukturen aufzubauen, mit einer Vielzahl an Patienten zu arbeiten und auch die Zusammenarbeit mit den Schnelleinsatzgruppen, die nur bei größeren Schadensereignissen zum Einsatz kommen zu üben.

Die Auszubildenden konnten beide Szenarien sehr gut bewältigen, stellten die beiden leitenden Notärzte Dr. Gerstorfer und Dr. Plank fest. Außerdem funktionierte die Zusammenarbeit unter den Hilfsorganisationen sehr gut.

Pressemitteilung BRK Altötting

Rubriklistenbild: © BRK Altötting

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