Wendemanöver mit Folgen

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Unterneukirchen - Alles fing damit an, dass ein Lkw-Fahrer, der sich verfahren hatte, wenden wollte. Nachdem er dies getan hatte, begann die Situation aber schnell zu eskalieren:

Am Freitagmittag hatte sich in Unterneukirchen ein Bonner Sattelzugfahrer in Hilger auf der in Bau befindlichen Zufahrtsstraße zur Montessori-Schule verfahren und wendete. Er verursachte bei diesem Manöver auf der unbefestigten Trasse in der Feinplanie erheblichen Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Aufmerksame Zeugen und ein geschädigter Anwohner wollten vom 55-jährigen Sattelzugfahrer zwecks Schadensregulierung die Personalien einfordern.

Die Situation eskalierte, da der Lkw-Fahrer einem 64-jährigen Anwohner die ausgestreckte Hand in der geöffneten Fahrertüre der Sattelzugmaschine einzwickte. Anschließend fuhr der Fahrer an, obwohl der 42-jährige Sohn des Anwohners vor der Sattelzugmaschine stand. Damit er nicht angefahren wurde, sprang der Mann geistesgegenwärtig auf Trittbrette an der Front der Sattelzugmaschine und hielt sich fest. Der Fahrer fuhr dennoch ca. 150 Meter weiter, ehe er anhielt.

Die Ermittlungen der hinzugerufenen Polizeibeamten führten schließlich dazu, dass dem Sattelzugfahrer nach Anordnung der Staatsanwaltschaft der Führerschein sichergestellt wurde. Ihm wird der Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der vorsätzlichen Körperverletzung gemacht.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Altötting

Rubriklistenbild: © pa

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