Chance vertan: 21-Jähriger wieder verhaftet

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Waldkraiburg - Am Dienstag musste ein 21-jähriger, polizeilich bestens bekannter Waldkraiburger erneut in Haft, nachdem er sich den Auflagen des Gerichts widersetzte.

Im Sommer 2009 musste sich der ehemals Drogenabhängige vor dem Landgericht Traunstein für zwei brutale Raubüberfälle verantworten, die er im November 2008 auf einen Waldkraiburger Supermarkt und einer Tankstelle verübte. Nachdem er bereits mehrere Monate in Untersuchungshaft saß, wurde er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Diese wurde aber ausgesetzt, wenn er sich in einer Fachklinik für Suchtkranke einer erfolgreichen Drogentherapie und einem anschließendem Eingliederungsprogramm für junge Straftäter unterzieht.

Diese Therapie in einer Bad Aiblinger Klinik zog er mit Erfolg durch, so dass er im Juni 2010 in München in eine Einrichtung für junge Straftäter kam, wo er den Wiedereinstieg in ein straffreies Leben erlernen sollte. Die Maßnahme musste jedoch beendet werden, da sich der 21-Jährige nicht mehr einfügen wollte und seine Mitarbeit versagte. In der Folge tauchte der junge Mann wieder an seiner „alten Wirkungsstätte“, in Waldkraiburg, unter.

Dem Richter blieb daher keine Wahl, als einen Haftbefehl zu erlassen. Am Dienstag klickten dann die Handschellen. Waldkraiburger Polizisten bemerkten den ihnen bestens bekannten jungen Mann am Stadtplatz. Da half es auch nichts mehr, als er bei der Festnahme versuchte, sich mit einen falschen Namen aus der Affäre zu ziehen. Jetzt erwartet ihn eine Restjugendstrafe von einem Jahr.

Pressemeldung PI Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © dpa

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