Seriendiebe gefasst - Mehr als 40 Einbrüche

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Landshut/Altötting - Auch in Altötting waren die Serieneinbrecher aktiv: Seit Mitte April hatten sie kleine Unternehmen im südlichen Niederbayern ausgeraubt. Nun wurden drei mutmaßliche Täter festgenommen.

In den letzten Tagen und Wochen häuften sich im südwestliche Bereich Niederbayerns und im angrenzenden Regierungsbezirk Oberbayern Einbrüche in Handwerksbetriebe und Firmengebäude. In enger Zusammenarbeit der betroffenen Polizeiinspektionen konnten drei Tatverdächtige ermittelt werden. Gegen zwei Beschuldigte wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut Haftbefehle erlassen.

Die drei Männer legten umfangreiche Geständnisse ab. Der Diebstahls- und Sachschaden bewegt sich bei den über 40 Einbrüchen im mittleren fünfstelligen Bereich. Seit Mitte April wurden vermehrt Einbrüche im südlichen Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern und im angrenzenden Schutzbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd begangen. Betroffen waren überwiegend die Landkreise Rottal/Inn, Passau, Altötting und der südliche Bereich des Landkreises Landshut.

Die unbekannten Täter stiegen größtenteils in Handwerksbetriebe und Firmengebäude - beispielsweise Sägewerke, Brauereien, Gaststätten und Kfz-Betriebe - ein und suchten nach Bargeld. In Einzelfällen wurde aber auch in Wohnhäuser eingebrochen und diese nach Wertgegenständen durchsucht. Die bisher bekannten polizeilichen Erkenntnisse der Dienststellen aus Simbach, Pfarrkirchen, Eggenfelden, Bad Griesbach, Vilsbiburg und Altötting wurden gesammelt, analysiert und ausgewertet.

Auf Grundlage der vorhandenen Erkenntnisse der Ermittlungsbeamten der Polizeiinspektion Eggenfelden verdichtete sich dabei ein Tatverdacht gegen zwei Männer aus dem Bereich Eggenfelden. Die von der Staatsanwaltschaft Landshut beantragten Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen wurden Ende letzter Woche vollzogen und die beiden 21- und 24-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Im Rahmen der Vernehmungen legten die beiden Beschuldigten umfangreiche Geständnisse ab.

In der Wohnung des 21-jährigen Mannes wurde ein weitere Tatverdächtiger, ein ebenfalls 21-Jähriger, festgenommen. Auch dieser junge Mann war an den meisten Einbrüchen beteiligt und legte ebenfalls ein Geständnis ab. Die Männer gestanden in über 40 Fällen Einbrüche in Handwerksbetrieben, Firmengebäuden, Gaststätten, etc. aber auch in Wohnhäuser. Die Einbrecher suchten bei ihren Beutezügen überwiegend nach Bargeld, teilweise wurden von den Tätern auch Tresore angegangen und zumindest in einem Fall auch aufgeschweißt. Die drei Bandenmitglieder waren dabei in wechselnder Besetzung in Ober- und Niederbayern unterwegs.

Die Kriminalpolizei Passau hat die weiteren Ermittlungen zu der Einbruchsserie übernommen. Während ein 21-jähriger Tatverdächtiger nach seinem Geständnis wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, erließ ein Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut Haftbefehle gegen die weiteren 21- und 24-jährigen Tatverdächtigen wegen schwerem Bandendiebstahls. Die von der Einbrecherbande verursachte Schadenshöhe - Diebstahlsschäden und Sachschäden - liegt nach ersten Ermittlungen im mittleren fünfstelligen Bereich.

Pressemeldung des Polizeipräsidium Niederbayern

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