Vorsicht vor falschen strotög-Mitarbeitern

  • schließen
  • Weitere
    schließen
  • schließen

Töging - Kunden des örtlichen Energieversorgers strotög haben Anrufe von Betrügern erhalten. Die Daten, die sie abfragten, sind nur auf den ersten Blick harmlos.

Wie strotög auf Nachfrage von innsalzach24 erklärte, haben Kunden Anrufe erhalten, in denen sich fremde Personen als Mitarbeiter des Unternehmens ausgaben. Sie gaben vor, im Namen des örtlichen Energieversorgers aus Töging Zählernummern und Zählerstände abzufragen. Nach scheinbar sensibleren Daten, wie zum Beispiel Kontonummern fragten sie nicht. Das macht diesen Betrug jedoch keinesfalls harmlos. Denn der Schwindel ist etwas komplizierter, als es zunächst Scheint.

So funktioniert der Betrug

Auch ohne viele weitere Informationen können die Betrüger mit den Daten des Stromzählers großen Schaden verursachen und dem Kunden Ärger bereiten. Sie haben es bei ihrer Masche offenbar nicht direkt auf die Konten der strotög-Kunden abgesehen, sondern wollen sie und mindestens zwei Stromanbieter austricksen.

Zählernummer und Zählerstand sind notwendig, damit die Betrüger einen Wechsel des Stromanbieters veranlassen können, ohne dass die Kunden etwas davon ahnen. Das Ziel ist es dann, Vermittlungsprovisionen zu kassieren, bevor der Schwindel auffliegt. Für Kunden und Anbieter bleibt dann der Ärger zurück.

Geben Sie daher zu ihrer eigenen Sicherheit keine dieser Daten heraus, wenn Sie am Telefon danach gefragt werden. Wenn Sie Zweifel daran haben, ob sie es mit einem echten Mitarbeiter zu tun haben, fragen Sie direkt bei ihrem Anbieter nach.

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Holzland

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser