Interkommunale Zusammenarbeit für mehr Sicherheit

SPD-Töging: "Ein Radweg an der MÜ 33 muss her"

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Archiv: So sah die Unfallstelle auf der MÜ 33 damals bei Tag aus

Töging - Auf der jüngsten Sitzung des Stadtrates in Töging ging es um die Kreisstraße MÜ 33 zwischen Töging und Erharting und die Frage nach einem sicheren Radweg.

Ein Jahr ist es her, dass zwei 15-jährige Mädchen in Folge eines schrecklichen Verkehrsunfalls auf der Kreisstraße MÜ 33 starben. Mit Mofa- bzw. Mokick-Roller waren sie in Fahrtrichtung Töging/Erharting unterwegs.

Aus dem Archiv:

Tödlicher Rollerunfall bei Erharting

Auf dem geraden Teilbereich der Kreisstraße wurden die beiden Freundinnen von einem nachfolgenden Kastenwagen von hinten erfasst. Durch den offenbar heftigen Aufprall wurden beide Mädchen so schwer verletzt, dass sie trotz sofort einsetzender Erste-Hilfe-Maßnahmen noch an der Unfallstelle verstarben. Ihr Tod hat eine ganze Stadt bestürzt und darüber hinaus.

Aus dem Archiv:

Rollerunfall: Töging trauert um die zwei Mädchen

Auf seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend stellte die SPD-Fraktion im Stadtrat den Antrag, dass Töging an die Stadt Mühldorf herantritt, auf dass – möglicherweise in einer interkommunalen Zusammenarbeit - ein Radweg realisiert werde, denn der Streckenabschnitt liegt im Mühldorfer Zuständigkeitsbereich, wenn es, wie hier, um die Kosten geht.

Bleibt noch die Frage, ob die beiden Mädchen mit ihren Gefährten den möglicherweise entstehenden Radweg hätten benutzen dürfen. Die Antwort ist ja.

§ 2 Abs. 4 der StVO Satz 6:

Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Mofas Radwege benutzen.

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