Töginger Wasser schon bald wieder ohne Chlor!

"Ein massiver Vorfall" und sein gutes Ende

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Töging - Auf der jüngsten Stadtratssitzung in Töging ging es um die immer noch andauernde Chlorierung des Trinkwassers. Bürgermeister Tobias Windhorst stellte ein baldiges Ende der Maßnahme in Aussicht.

Es war ein massiver Vorfall“, sagte Bürgermeister Dr. Tobias Windhorst auf der jüngsten Stadtratssitzung in Töging zu den Gründen für die immer noch andauernde Chlorierung des Trinkwassers. Eine Bürgerin hatte sich im öffentlichen Teil der Sitzung danach erkundigt. Windhorst stellte ein baldiges Ende für diese Sicherheitsmaßnahme von Stadt in enger Zusammenarbeit mit Landrats- und Gesundheitsamt in Aussicht.

So sei einer von zwei Tiefbehältern in der Töginger Wasserversorgung bereits frei von jedweder Art von Verunreinigung. Die möglicherweise letzte Beprobung des zweiten hat laut Windhorst am Montag stattgefunden. Das Ergebnis wird für kommenden Montag erwartet. Als Grund für die Zeit von einer Woche bis zur Gewissheit nannte der Bürgermeister die komplizierten Analyseverfahren, gerade auch wenn es um Bakterien wie die Pseudomonaden geht.

Die Möglichkeit, das Wasserversorgungsnetz nur mit Wasser aus dem bereits wieder freigegebenen Brunnen zu speisen, schloss Windhorst aus und klärte auf, dass eine Chlorierung laut Vorschrift immer am Netzausgang, also hinter bzw. nach den Tiefenbehältern erfolgen muss: eine reine Sicherheitsmaßnahme.

Als Ursache für die Verunreinigung des Töginger Trinkwassers gibt die Stadt Töging Risse in der Wand der Tiefenbehälter an. Zu den Kosten der erfolgten Maßnahmen konnte Bürgermeister Windhorst auf der Stadtratssitzung noch keine genauen Angaben machen.

Rubriklistenbild: © dpa

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