Zerstochene Reifen, angezündetes Auto

Mühldorfer Familie mit Nerven völlig am Ende!

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Mühldorf/Töging – Zehn zerstochene Reifen, ein Leben in Angst und jetzt das: Da hat jemand tatsächlich das Auto angezündet. Dabei war die bereits mehrfach Geschädigte gar nicht mal weit weg.

Am Freitagnachmittag in Töging: Frau Ökmen ist mit Gästen auf dem von Familie Ökmen erworbenen, ehemaligen Fabrikgelände unterwegs. Sie stellt ihr Auto auf dem Parkplatz hinter der Mauer zur Straße ab, führt die Leute herum. Die Gruppe entfernt sich dabei auf dem weitläufigen Gelände vom Auto bis außer Sichtweite. Als sie zurückkommt, sind bereits Polizei und Feuerwehr da und das Auto ausgebrannt. So schildert Mahtum Ökmen die Erlebnisse seiner Frau.

Bilder vom ausgebrannten Auto

Kripo ermittelt

Durch die Hitze hat es die Scheibe zerrissen

Reste eines Grillanzünders seien gefunden worden. Ob die reichen für ein brennendes Auto, ob und welcher Brandbeschleuniger noch verwendet wurde, könne er nicht sagen. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Fokus soll ein Mann stehen, den ein Zeuge wenige Minuten bevor das Auto brannte, an dem Fahrzeug gesehen haben will.

Nur wenige Minuten war die Tochter von Mahtum Ökmen bei der Apotheke im Globus

Es ist dies nicht das erste Mal, dass Familie Ökmen nicht nur finanziell extrem geschädigt wurde. Bereits im April berichtete Mahtum Ökmen gegenüber innsalzach24.de von insgesamt 10 zerstochenen Reifen seit Weihnachten 2015. Hilflos vor so viel offenbar gezielter Zerstörungswut rief er eine Belohnung aus, denn es handelte sich bei dem Vorfall im April um den bereits vierten dieser Art. 

Weihnachten 2015 begann der Albtraum

Insgesamt 3 Reifen waren zerstochen

Seit Weihnachten stapeln sich die kaputten Reifen bei Familie Ökmen. Hilflos rief sie mit einer Belohnung noch einmal alle, die Angaben machen können auf, sich bei der Polizei zu melden. Zuletzt ging es um drei Reifen am weißen Renault. 

Der Tatort: Globus in Mühldorf. Als Tatzeitpunkt hielt die Polizeiinspektion Mühldorf den 9. April zwischen 16.40 und 16.50 fest. Bis jetzt sind diese Sachbeschädigungen an zwei verschiedenen Autos in vier Fällen an vier verschiedenen Orten zu verschiedenen Tageszeiten nicht aufgeklärt, im Gegenteil. Mahtum Ökmen hatte bereits Post von der zuständigen Staatsanwaltschaft bekommen, dass die Ermittlungen im wohl ersten Fall der Reifenstecherei eingestellt sind.

Damals hieß es von Seiten der Polizei noch: „Der Sachbeweis fehlt“. Jetzt scheint Bewegung in die Sache gekommen zu sein. Der Mann, welchen der Zeuge wenige Minuten gesehen haben will, sei offenbar verhört worden, so Mahtum Ökmen.

Mehr dazu gibt es am Montag

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