Milchlaster blieb im Graben stecken

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Reichertsheim - Ein Sattelzug sorgte am Montag für große Behinderungen auf der B12. Nachdem er im Graben stecken geblieben war, waren umfangreiche Bergemaßnahmen notwendig.

Eine längere Bergeaktion mit umfangreicheren Verkehrsstauungen und Umleitungen war am Montag nachmittags auf der B12 bei Reichertsheim erforderlich, nachdem dort ein Sattelzug von der Straße abgekommen war.

Der 60-jährige Sattelzugfahrer aus Nordrhein-Westfalen war mit seinem 40 Tonnen schweren bzw. mit 25.000 Litern Milch beladenen Tankzug in Richtung München unterwegs und kam kurz nach Reichertsheim mit den rechten Reifen auf das rechte, aufgeweichte Bankett. Aufgrund des großen Gewichtes sackte der Tankzug rechtsseitig ein und konnte vom Fahrer nicht mehr auf die Straße zurückgesteuert werden. Er blieb nach ca. 80 Metern im Bankett in Schräglage hängen.

Vor der Bergung musste die Milchladung erst in einen anderen Milchlastzug umgepumpt werden. Anschließend konnte er dann mittels zweiter schwerer Bergefahrzeuge aus dem Graben gezogen werden.Am Sattelzug entstand nur geringfügiger Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Er konnte nach Reinigung und nach dem Zurückpumpen der Milch selber wieder weiterfahren. Das Bankett war allerdings auf ca. 100 Meter Länge nicht unerheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Der daran entstandene Schaden wird auf weitere 1.000 Euro geschätzt.

Die B12 war während der Bergungsvorbereitungen für ca. drei Stunden halbseitig und zur Bergung selbst dann eine weitere Stunde komplett gesperrt. Der Verkehr wurde zeitweilig über Schwindegg umgeleitet. An der Unfallstelle war zur Reinigung des Sattelzugs und der Fahrbahn die Freiwillige Feuerwehr Reichertsheim sowie die Straßenmeisterei Ampfing eingesetzt.

Fotos von der Unfallstelle:

Milch-Laster landete im Straßengraben

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