Kreisverkehr an B15 konkreter

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Haag - Keine Probleme hatte der Verwaltungsausschuss des Haager Gemeinderats mit aktuellen Bebauungsplänen. Einen weiteren Schritt in Richtung Verwirklichung nahm der Kreisverkehr auf der B15.

Auf der Bundesstraße 15 am westlichen Ortseingang soll auf Höhe der Tankstelle ein Kreisverkehr entstehen, der es den aus Norden kommenden Pkw-Fahrern erlaubt, sofort in den Haager Einkaufspark (HEP) einzubiegen. Elf Fachstellen waren beteiligt. Die Haager Kraftwerke stellten eine Beleuchtung für den Kreisel in Aussicht. Dazu müsse der Kreisel mit einem Niederspannungskabel zum neuen Gewerbegebiet durchquert werden. Nicht verändert werden dürften durch die Maßnahme die bereits bestehenden Haupteinspeisungskabel für die Tankstelle und die Firma Schletter.

Das Bauamt Rosenheim mahnte die noch nicht vorgelegte Leistungsfähigkeitsberechnung des Kreisverkehrs an. Sie ist vom Erschließungsträger anzufertigen.

Die Regierung von Oberbayern blieb dabei, dass die Planung der Raumordnung nicht entgegenstehe. Für den Eingriff in die Natur und Landschaft sollen in Abstimmung mit dem Naturschutz Ausgleichsmaßnahmen abgesprochen werden. Eine landesplanerische Überprüfung werde notwendig, wenn im geplanten Gewerbegebiet Einzelhandelsbetriebe angesiedelt werden sollen.

Die Autobahndirektion verwies wiederholt auf eine eventuelle Trassenführung der A94. Hierfür wären zwar 40 Meter Abstand nötig. Bei den "künftigen Ausbauabsichten" genügten jedoch 20. So erging der Billigungsbeschluss.

Zur Baumaßnahme der Spedition Schweiger "nördlich der Münchener Straße" meldeten sich keine Anwohner bei der Bürgerbeteiligung. Der Naturschutz stellte jedoch fest, dass die Flächen, die noch nicht überbaut sind, jetzt als Verkehrs- und Lagerplatz genutzt würden. Rundum sei das Ortsbild durch die Spedition von "nahezu 100-prozentigem Versiegelungsgrad" geprägt und weise keine einzige Grünfläche auf. Dem solle mit einem Grünstreifen für Gräser und einer Baumreihe entlang der Straße abgeholfen werden. Die Räte übergaben den Änderungsauftrag an das Architekturbüro Maier.

Auch zur Änderung im Wohngebiet am Anna-Hage-Weg hatte niemand Stellung bezogen. Hier wollen die Kraftwerke die Freileitungen abbauen und die Stromversorgung über Erdkabel sichern. Dem stimmte der Verwaltungsausschuss zu.

xy/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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