Ganz Haag feierte auf der Straße

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Lebendiges Zentrum: Haag feierte ein attraktives Straßenfest.

Haag - Das ganze Haager Zentrum schien wieder aus den Nähten zu platzen: Zum Straßenfest war der Ort wieder großräumig abgesperrt worden, um der Besuchermenge aus Haag und dem Umland die berühmte Straßenfestatmosphäre bieten zu können.

Nach der Regenperiode freuten sich die Haager über ein Bilderbuchwetter zu ihrem traditionellen Fest, das Bürgermeister Hermann Dumbs schon immer als Schönwettergaranten bezeichnet hat. Heuer stellte er zudem fest: "Das Fest weitet sich immer mehr aus." In der Tat erstreckten sich die Besucherströme heuer erstmals nach Münchener- und Hauptstraße auch über die Wasserburger Straße. Die Flohmarktstände reihten sich bis in die Bräuhauskurve.

21 Gewerbetreibende und neun Haager Vereine gestalteten das Fest mit ihren Darbietungen. Der Ablauf ging reibungslos vonstatten, wie Wilfried Greipel vom organisierenden "Kulturverein" bestätigte: "Keiner hat sich beschwert."

Freude am Geschehen fanden die kleinen Besucher - ob sie nun die Kindereisenbahn am Bräuhausplatz bestiegen oder an der Luftballonbude Pfeile schleuderten, sich in der Hupfburg tollten, dem Märchenerzähler lauschten oder die Kinderrallye des Gewerbevereins "Haag aktiv" antraten. Da boten 14 Stationen Abwechslung und forderten Geschicklichkeit vom Biertragelklettern bis zum Gummistiefelwerfen. Bei Sonja Niedl liefen 220 Rallyesieger ein, die sich ihren verdienten Preis abholten.

Bayerische Biergartenatmosphäre garantierten die Feuerwehren unter den Kastanien des Rathaushofes mit der Ramsauer Blasmusik und Holzfassbier. Die Gäste sind nach Feststellung von Feuerwehrvorstand Werner Glasl heuer noch besser zusammengerückt. Keine besonderen Vorkommnisse meldeten Kommandant Thomas Göschl am Feuerwehrwagen und Helmut Zerrer beim Rot-Kreuz-Einsatz.

Ihren Stammplatz belegten wieder die Ungarn mit einem Zelt vor dem Rathaus. Ein farbenfrohes Bild gaben hier die Mädchen und Buben ab, die in ihrer Tracht die Folkloretänze vor dem Maibaum aufführten. Die ungarischen Klänge übertönten fast dann die original bayerischen von "Franz & Gust". Der ungarische Bürgermeister Paul Macher resümierte vor dieser internationalen Musikkulisse knapp und prägnant: "Ein gutes Fest."

Vielfalt herrschte auch beim kulinarischen Angebot, das die bekannten bayerischen Leckerbissen, aber auch türkisches Döner, Pizzaschnitten, ungarische Salami, Steak vom Western Club und Vegetarisches von Angelika Hangl bereicherten.

Für die Überraschung in der musikalischen Szene sorgte die Band "Rock Wave", die ab dem Spätnachmittag ohne lange Pausen einen flotten Sound vorlegte, dann eine Menge Fans vor ihrer Gärtnerhausempore an der Kreuzung "Il Ritrovo" und Zeller versammelte und schließlich mit Oldies die Stimmung weit über Mitternacht anheizte.

Regelrechte Trauben von Spätheimkehrern bildeten sich an den Pavillons der Vereine, die noch länger als gefragte Endstationen eines rundum gelungenen Festes dienten. xy

www.wasserburg24.de

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