Finanzielle Devise: "Müssen sparen"

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TSV-Vorsitzender Hermann Dumbs ehrte die langjährigen Mitglieder Peter Reich, Renate Gottwald, Josef Buresch (alle 25 Jahre) und Anton Detterbeck (40 Jahre; von links).

Haag - 1295 Mitglieder zählte der TSV Haag bei der Generalversammlung. Vorsitzender Hermann Dumbs registrierte im Rückblick einen "positiven Verlauf". Ein Sorgenkind bleibt vorerst die Zufahrt zum Gelände am Bergkopf.

Unter die anstehenden Vorhaben listete Vorstand Hermann Dumbs bei der spärlich besuchten Versammlung die neue Schließanlage auf, die Restaurierung des Eingangsbereichs zum TSV-Heim und die Einrichtung des Büros. Abgeschlossen wurde die Verlegung des Fußballspielfeldes. Ein besonderer Dank galt Otto Angermeier und Franz Wimmer und den "alten Herren", die sich um die Anlagen kümmern.

Kassiererin Petra Zankl zählte 1295 Mitglieder, darunter 1226 Aktive. Das sind 554 Turner, 392 Fußballer, 109 Leitathleten, 74 Stockschützen, 63 Tischtennisspieler, 37 Volleyballspieler und 26 Karatekämpfer. Dazu kommen 40 Passive aus dem Hauptverein. Letztes Jahr gab es 102 Neuaufnahmen. Die finanzielle Devise heißt: "Wir müssen sparen." Die Rücklagen werden nämlich geringer. Die Bilanz wies 10.000 Euro Zuschüsse auf, 62.000 Euro an Ausgaben und insgesamt ein Plus.

Fußballchef Fritz Röder verwies auf den viermaligen Sieg der AHler im Unertl-Cup. Wegen fehlenden Nachwuchses habe man einen Abstieg hinnehmen müssen. Nun aber schaffe der neue DFB-Stützpunkt für die Fußballjugend neue Lichtblicke.

Für die Fußballjugend stufte Max Zeiler den neuen Bus als sehr wichtig ein. Höhepunkte bildeten der Autohaus-Cup, die Mini-WM, die Fußballschule des bayerischen Fußballverbandes, die DFB-Sichtung und der Stützpunkt. In Bernd Katterloher habe man einen DFB-Trainer. Mit der Haager Fußballjugend gehe es aufwärts. Zu danken sei auch den Sponsoren der Geschäftswelt.

Ein konstantes Angebot bieten die Turnerinnen nach Gabi Ambrus nur noch für die Erwachsenen. Das Kinderprogramm leide an Übungsleitermangel.

Deswegen habe es letztes Jahr einige Austritte gegeben. Mit einem Dankeschön verabschiedete sie Übungsleiterin Inge Weber und stellte Sigrid Krauß als Nachfolgerin vor.

Die Mädchen sind aus dem Tischtennis ausgestiegen, so Abteilungschef Gerhard Oberkandler. Dafür seien 20 Buben in einer und 30 Erwachsene in fünf Mannschaften aktiv. Die Zweite habe hintereinander zwei Aufstiege geschafft. Erstmals habe man sich am Grenzlandcup beteiligt.

Drei große Sportfeste organisierte Daniela Rapolder von den Leichtathleten, eines wurde wegen Sturmwarnung abgesagt. Bei der Erfolgsbilanz stand sie als Europameisterin, oberbayerische Meisterin und Dritte in Bayern ganz oben. Jürgen Bonk von den Stockschützen verwies auf den Aufstieg von der Kreisklasse in die Kreisliga. Erstmals war man in der AH-Liga dabei und habe gleich den ersten Platz gemacht.

Stolz auf eine eigene Abteilung kann seit einem Jahr Schäfflermeister Wolfgang Obermeier sein. Das größte Ereignis war das 100. Jubiläum mit Festzug, befreundeten und ehemaligen Schäfflern. Nächstes Jahr beginnt das Training für den Auftritt im Jahr 2012. Die 32 Haager "Schaffler" werden dann auch wieder ein paar Nachrücker einbauen. Für den Volleyball will Judith Nierich wieder eine Jugendmannschaft aufbauen. Derzeit spiele man nur "freizeitmäßig".

"Die Abteilungen florieren", stellte Kreisvorsitzender Josef Elsberger fest und nahm mit Dumbs die Ehrungen vor. Für 40 Jahre erhielt Anton Detterbeck eine Urkunde, für 25 Josef Buresch, Renate Gottwald, Bernd Katterloher und Peter Reich. Für Engagement in der Jugendarbeit wurden ausgezeichnet Petra Zankl, Daniela Rapolder, Gabi Ambrus, Christine Huber, Franz Wimmer und Gerhard Oberkandler.

xy/Wasserburger Zeitung

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