Aus den Beschuldigungen wurde ein Urteil. Einer der beiden ehemaligen Altöttinger THW-Ortschefs wurde am Montag zu eineinhalb Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Er hatte die Anschuldigungen vor dem Amtsgericht Altötting umfassend gestanden. Zusammen mit seinem THW-Kollegen soll er 500 Gramm Marihuana von Östrreich nach Bayern transportiert haben - teilweise mit Fahrzeugen und in Uniformen des Technischen Hilfswerks.
"Man muss sich nun trennen"
"Nach dem Urteil prüft das THW nun weitere rechtliche Möglichkeiten, ob noch eine Beschäftigung des beurlaubten Funktionärs möglich ist", so Labitzke. Die Entschuldigung vor Gericht nahm er aber positiv auf. " Seine Entschuldigung für die Tat und sein Geständnis habe ich auch mit Erleichterung aufgefasst. Wir hoffen nun jedenfalls, dass das alles bald vorbei ist." Jetzt wird an einem Konzept gearbeitet, um den guten Ruf des Technischen Hilfswerks wieder herzustellen. Es soll unter anderem ein dynamischer Tag der offenen Tür im kommenden Jahr veranstaltet werden. Die Bürger sollen wieder die Gewissheit bekommen, dass ein solcher Skandal beim THW ein Einzelfall bleiben wird.
red is24 / tj















