Der Hausmeister fand die Frau

Patientin lag tot im Treppenhaus - 17 Tage!

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San Francisco - Lynne S. kommt am 19. September 2013 mit starken Schmerzen im Unterleib ins Krankenhaus. Plötzlich verschwindet sie. Bis der Hausmeister sie im Treppenhaus fand - allerdings tot.

Die Ärzte diagnostizierten bei Lynne S. aufgrund ihrer starken Schmerzen zunächst eine Blasenentzündung, verschrieben ihr Antibiotika und behielten sie zur Beobachtung im Krankenhaus, dies geht aus Berichten der US-Nachrichtenseite "SF Gate" hervor.

Doch dann soll sie plötzlich verschwunden sein, ohne dass jemand etwas mitbekommen hat - bis am 8. Oktober der Hausmeister des Klinikums mitteilte "über eine leblose Frau im Treppenhaus gestiegen zu sein".

Nun sprach ein Gericht den Hinterbliebenen eine Entschädigung von drei Millionen Dollar zu - das sind etwa 176.500 Dollar für jeden Tag, den Lynne nicht auszufinden war, so die "SF Gate" weiter.

Doch die Frage, warum Lynne überhaupt verschwinden konnte, bleibt auch nach dem Gerichtsprozess unbeantwortet: Wie die "SF Gate" berichtet, habe sich das Krankenhaus bereits bei ihrer Einlieferung Sorgen um ihren psychischen Gesundheitszustand gemacht - so sei sie durch die Gänge gegangen und hätte unverständliche Dinge gemurmelt. Daraufhin hätte ein Arzt angeordnet, dass eine Krankenschwester sie ständig beobachten sollte und spätestens alle 15 Minuten nach ihr sehen sollte; doch die Krankenschwester soll sich später nur daran erinnert haben, sie beobachten zu müssen.

Am 21. September hätte dann die diensthabende Schwester die Station wegen eines Notfalls für fast eineinhalb Stunden verlassen, als sie wieder zurückkam, war die Frau verschwunden. Wie "SF Gate" berichtet, durchsuchte erst am nächsten Tag die Polizei dann das Krankenhaus, nur die Treppenhäuser nicht - dort wird Lynne dann 17 Tage später tot aufgefunden, die Todesursache Dehydration und Leberversagen.

mh/rored24

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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