Jetzt kommt eine Hitzewelle!

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Landkreis - Wer hätte daran noch geglaubt? Es soll jetzt tatsächlich richtig warm werden! Doch die Hitze bringt für die Hochwassergebiete auch Nachteile mit sich!

Die kommenden Tage bringen uns das erste Mal in diesem Jahr Temperaturen von fast 30 Grad! Und nach dem Wochenende kann es in einigen Region Deutschlands sogar deutlich über 30 Grad werden.

Die Luft die aus Südwesteuropa zu uns strömt ist dabei ziemlich feucht, das heißt wir bekommen es dann gleich mit einer richtig schwülen Witterung zu tun.

Schafskälte hatten wir ja schon...

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Das Wetter in unserer Region

Ein Blick in den Kalender kündigt uns für den Zeitraum um den 11. Juni eigentlich die Schafskälte an. Das zeigt uns aber wieder einmal mehr, dass man sich auf solche Bauernregeln nicht immer verlassen kann!

Hitze ein Problem für die Hochwassergebiete

Für die Menschen in den Hochwassergebieten sind das nur bedingt gute Nachrichten. Zwar bleibt der großflächige Regennachschub aus, aber die Hitze unangenehme Folgen haben. So warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net: "In der braunen Brühe schwimmt teilweise Müll und Öl, dazu dann auch noch Tierkadaver. Zusammen mit der Hitze ergibt sich dann eine nicht ungefährliche Mischung. Da dürfte die steigende Geruchsbelästigung noch das geringste Problem sein. Ich möchte nicht gleich von einer Seuchengefahr sprechen, trotzdem ist der Nährboden für Bakterien in den Überschwemmungsgebieten sehr gut und die schwül-warme bis schwül-heiße Wetterlage tut ihr Übriges. Auch wird die nächste Mückenplage mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen".

Auch die Reinigungsarbeiten werden sich dadurch erschweren, denn in der prallen Sonne wird der Schlamm rasant „festbacken“.

Am Donnerstag geht es los!

Am Donnerstag ist es soweit: Zum ersten Mal 2013 dürfte in Teilen Deutschlands die 30-Grad-Marke geknackt werden. Für den Sonntag berechnen die Wetter-Computer derzeit bis zu 30 Grad, am Montag könnten es sogar bis zu 34 Grad werden. Höhepunkt wäre wohl der Dienstag mit Spitzenwerten von bis zu 36 Grad im Schatten. Diese Maximalwerte würden nach aktuellem Stand vor allem im Osten Deutschlands erreicht werden.

Bleibt das dann auch so?

In der schwülen Luft können sich heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen entwickelt. Es bleibt also nicht durchweg beständig! Die Luft ist einfach zu feucht. Immer wieder können sich daher Gewitter, teilweise auch Unwetter bilden. Wo das genau der Fall sein wird, kann man erst unmittelbar vorher sagen. Zudem ist der Erdboden in weiten Teilen des Landes so feucht wie seit Jahren nicht mehr. Diese Feuchtigkeit begünstigt auch noch zusätzlich das entstehen regionaler Unwetterereignisse.

Ein beständiges Schönwetterhoch ist derzeit weiterhin nicht in Sicht…

Quelle: Dominik Jung/wetter.net

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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