Bootstaufe vor dem Rosenheimer Lokschuppen

"Wickie" kam zur Taufe seines Schiffs vorbei 

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Rosenheim - „Allzeit Gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!“ Mit diesem traditionellen Spruch hat Petra Fuchs aus Kolbermoor das „Wickie-Schiff“ auf dem Lokschuppen-Vorplatz getauft.

Stilecht mit einer Flasche, die auf dem neuen Namensschild zerschellte, gefeiert von „Wickie“ und zahlreichen Gästen. 

„Wikerl“ heißt das Schiff ab sofort. Erdacht hat sich diesen Namen Petra Fuchs selbst. Sie machte beim großen Namenswettbewerb der Heimatzeitung OVB und vom Lokschuppen mit und gewann mit ihrem Vorschlag den ersten Preis. 

Geschäftsführerin Romy Marquardt von Marisol Reisen in Bad Aibling überreichte ihr einen Gutschein in Höhe von 1000 Euro für eine Urlaubsreise. Die Schiffstaufe wurde zum großen Wickie-Fantreffen. Denn einen Tag lang war am Samstag „Wickie“ aus der Zeichentrickserie „Wickie und die starken Männer“ von Studio 100 zu Gast. 

Der überlebensgroße schlaue Held nahm sich viel Zeit für die Besucher. Hunderte von Kindern versuchten, ein Foto mit ihm und ein kleines Geschenk zu ergattern.

Name als Verbindung zwischen Bayern und Wikingern

„Wikerl“ ist der beste Name für das Schiff! Das war die einhellige Meinung der Jury, die unter 607 Einsendungen mit 857 Namensvorschlägen den richtigen Namen finden musste. Petra Fuchs hatte sich gemeinsam mit ihrem Mann viele Gedanken gemacht. 

„Wir wollten erst etwas über Rosenheim, aber da fanden wir die Verbindung mit den Wikingern nicht. Dann dachten wir an Bayern, an König Ludwig II“, so die glückliche Gewinnerin. „Die Abkürzung von Ludwig ist Wiggerl – und da hatten wir die Verbindung: Wickie- Wiggerl – Wikinger- und dann ist Wikerl herausgekommen.“

Mit ihrem Gutschein möchte sie einen Famillienurlaub in Deutschland oder Österreich machen. „Wir haben eine 14 Monate alte Tochter. Da fahren wir nicht weit weg.“ Romy Marquardt ist sich sicher: „Da finden wir etwas, es gibt in beiden Ländern sehr schöne Familienhotels.“

Der Geschäftsführer der Veranstaltungs +Kongress GmbH Peter Lutz findet den Namen „Wikerl“ großartig. „Das ist die richtige Verbindung zwischen Bayern und den Wikingern. Dieser Vorschlag hat verdient den ersten Preis gewonnen.“

Gute weitere Namensvorschläge

Dabei hatte die Jury die Qual der Wahl, denn die OVB-Leser hatten sich viele Gedanken über den neuen Namen gemacht. Senja, Svenja, Thorvaldsson oder Loki waren unter den Vorschlägen mit nordischem Bezug. Viele Leser schickten sogar Erläuterungen mit geschichtlichem Hintergrund zu ihrem Favoriten mit. 

Aber auch Namen wie „Die wilde Brunhilde“, „Nordstern“ oder „Schorsch Fock“ fanden sich unter den Einsendungen. Peter Lutz bedankte sich bei allen Lesern für das Engagement. „Uns hat es sehr beeindruckt, wie sehr sich die Teilnehmer am Wettbewerb mit dem Thema Wikinger beschäftigt haben. Unsere Besucher und die Leser des Oberbayerischen Volksblattes haben offensichtlich einen starken Bezug zu diesem Thema.“

Nicht nur Petra Fuchs konnte sich über ihren Gewinn freuen. Unter allen Einsendungen verloste das OVB noch 17 weitere Geschenkpakete mit Sachpreisen. Die Namen der Gewinner werden im OVB veröffentlicht.

Rosi Raab/Presse Lokschuppen Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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