Wetter: Schal und Wollmütze weiter unverzichtbar

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Landkreis - Minusgrade im zweistelligen Bereich waren in der vergangenen Nacht angesagt. Die Temperaturen werden in den nächsten Tagen wohl unter Null bleiben. Kommt auch noch mehr Schnee dazu?

Über einer Schneedecke können die Temperaturen so richtig in den Keller gehen. Das hat sich heute früh wieder gezeigt. Die Tiefstwerte direkt über dem Erdboden sind am Montagmorgen in Deutschland bis auf minus 26 Grad abgerutscht. Kältepol war dabei die Region rund um Augsburg. Auf dem Lechfeld wurden minus 26 Grad gemessen. Auch in Oberstdorf war es mit minus 25 Grad direkt über dem Erdboden sehr kalt.

In zwei Metern Messhöhe sind die Temperaturen nicht ganz so tief abgefallen. Aber auch dort wurden trotzdem bis zu minus 19 Grad gemessen. In Ingolstadt oder Ulm waren es beispielsweise minus 18 Grad.

„Der Winter geht in eine neue Runde. Heute fällt vor allem in der Mitte und im Süden noch Schnee. In der kommenden Nacht ziehen dann aus Norden die nächsten Schneefälle über das Land. Allerdings wird es mit den Schneewolken schleichend milder. Sah es vor zwei Tagen noch nach Dauerfrost im ganzen Land aus, so taut Deutschland nun aus Nordwesten so langsam wieder auf. Richtung Nordsee werden in den kommenden Tagen schon bis zu plus sieben Grad erwartet. In den übrigen Regionen bleiben die Temperaturen bis Neujahr tagsüber meist um null Grad. Lediglich im Südosten kann es auch am Tag leichten Frost geben“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Die kommenden Tage in der Übersicht:

Dienstag: minus 2 bis plus 7 Grad, in der Mitte und im Süden etwas Schnee, sonst trocken.
Silvester: minus 2 bis plus 7 Grad, anfangs im Süden noch etwas Schnee, sonst meist trocken.
Neujahr: minus 4 bis plus 5 Grad, im Norden ein Gemisch aus Sonne und Wolken, im Süden eher viele Wolken, aber auch dort meist trocken.
Freitag: mit 1 bis 7 Grad ist es in den Niederungen überall wieder frostfrei, dazu ziehen aus Westen Regenwolken auf, unterhalb 500 Metern setzt Tauwetter ein.
Samstag: 0 bis 5 Grad, viele Wolken und immer wieder Regen, die Schneefallgrenze liegt bei 400 bis 600 Meter.
Sonntag: 0 bis 7 Grad, weiterhin Schneeregen oder Regen, ab 400 Meter meist Schnee.
Montag: 0 bis 5 Grad, zunächst freundlich, später aus Westen neue Regenwolken, oberhalb 500 Meter meist Schnee.
Dienstag: 3 bis 8 Grad, im Tagesverlauf setzt kräftiger Regen ein, die Schneefallgrenze steigt auf über 700 Meter an.

„Der Winter zieht sich aus den Niederungen langsam immer mehr zurück“ so Wetterexperte Jung. Ab Neujahr fallen die Niederschläge nur nachts stellenweise noch bis in tiefe Lagen als Schnee. Am Tag regnet es unterhalb 500 m meist. In den Mittelgebirgen kann sich die Schneesituation damit weiter verbessern. Die Bewohner der Niederungen haben dagegen meist mit nass-kaltem Matschwetter zu tun.

Pressemitteilung wetter.net/Diplom-Meteorologe Dominik Jung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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