Tradition und Inklusion bei Attls fünfter Jahreszeit

Münchner Kult-Pfarrer Rainer Maria Schießler beim Attler Herbstfest

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Wasserburg/Attel - Es ist nicht nur die Tradition, die das Attler Herbstfest auszeichnet. Seit Jahren ist dieses Fest in der Stiftung Attl die größte Inklusionsveranstaltung im Landkreis. Hier feiern vier Tage lang Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in einer unvergleichlichen Atmosphäre.

Ein neues Herbstfest: das bedeutet auch wieder ein neuer Schirmherr. Schon seit vielen Jahren legen die Attler besonderen Wert auf die richtige Auswahl des geeigneten Paten, der natürlich auch wieder den feierlichen Anstich am Freitag um 18.00 Uhr vornehmen wird. Das Trio der Festwirte Herbert Prantl-Küssel, Konrad Stemmer und Florian Ott freut sich besonders, dass diese Aufgabe diesmal der Münchener Pfarrer und Buchautor Rainer Maria Schießler übernimmt. Dieser wurde erst unlängst mit dem Dialektpreis „Bairische Sprachwurzel“ ausgezeichnet. 

Schießler ist auch eng mit dem Rosenheimer Eishockey verbunden. Ende der 1980er-Jahre war Schießler Kaplan in der Rosenheimer Pfarrei St. Nikolaus. Dort lernte er den Eishockeysport in der damals als „Marox-Stadion“ bezeichneten Rosenheimer Heimspielstätte kennen und lieben. Als Schießler 1991 seine Rosenheimer Pfarrei und damit auch die Innstadt wieder verließ, erhielt er als Geschenk einen signierten Eishockeyschläger, den er als Andenken bis heute in Ehren hält. Anfang  August begeisterte er Starbulls-Fans mit einer emotionalen Video-Botschaft.

Die Verantwortlichen setzen auch beim 44. Attler Herbstfest wieder auf Bekanntes und Bewährtes. Tradition und Inklusion stehen im Vordergrund, wenn die Betreuten und Mitarbeiter der Stiftung Attl zu ihrer fünften Jahreszeit einladen. „Die Besucher lieben unser Fest, weil es so ist, wie es ist“, weiß Festwirt Konrad Stemmer. „Trotzdem wollen wir unseren Gästen auch immer wieder die eine oder andere neue Attraktion bieten.“ 

Dieses Jahr ist es das Stoaheb´n für jeden, das hoffentlich viele wagemutige und starke Männer und Frauen ins Zelt locken wird. Am Herbstfestsonntag ab 14.30 Uhr gilt es dann, den eigens im Zelt aufgebauten 175kg-Stein möglichst weit hoch zu lupfen. Mitmachen kann jeder, der sich das zutraut und natürlich auch über das nötige „Irxnschmalz“ verfügt.

Bilder: So feierten die Besucher im letzen Jahr

Bei der Musik können die Festgäste nicht nur auf die bewährten Garanten gepflegter Festzeltunterhaltung setzen. Während am Freitag wie gewohnt die Neubeurer Blaskapelle den Auftakt macht, sorgen am Samstagnachmittag die Danzlmusi der Stadtkapelle Wasserburg und am Abend erstmals die Party-Band Die Grenzgänger für die passende Musik. 

Sonntags spielt bis 15.00 Uhr die Stadtkapelle Wasserburg auf. Am Abend gibt es dann wie im Vorjahr eine Festzeltparty mit der Band 14 Hoibe. Der Montag klingt traditionsgemäß mit der Vogtareuther Blaskapelle aus.

Natürlich gibt es auch wieder das große beliebte Programm rund um das Festzelt auf dem Gelände der Stiftung Attl. Ob Spiele- und Begegnungsnachmittag am Samstag, Festgottesdienst, Integrationsfußball oder Oldtimer- und Bulldogtreffen am Sonntag: für jeden ist etwas dabei. 

Der Montagnachmittag ist dann den Senioren gewidmet. Für die ältesten Herbstfestbesuchern winkt als Ehrung wieder ein reichhaltiger Geschenkekorb mit Produkten aus dem Attler Markt. Zudem gibt es bis 16.00 Uhr einen verbilligten Bierpreis. Danach folgt im Anschluss das traditionelle Kesselfleischessen. 

Und jeden Abend lockt auch in diesem Jahr wieder die Planters Bar mit den besten Cocktails bis 2.00 Uhr morgens.

Pressemitteilung Stiftung Attl

Quelle: wasserburg24.de

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