Sogar Münchner wollten zur Schlägerei nach Wasserburg

Großeinsatz verhindert steinzeitliche Konfliktbewältigung

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Wasserburg - Alle Hände voll zu tun hatte die Polizei mit einer geplanten Massenprügelei im Burgerfeld. Dazu waren sogar "Teilnehmer" aus der Landeshauptstadt angereist:

Mit Glück und polizeilichem Feingespür konnte am Mittwochabend eine Massenschlägerei im Burgerfeld verhindert werden. Zunächst sollte durch eine Streife der Polizei Wasserburg am Inn eine polizeibekannte Gruppe Jugendlicher aus dem Burgerfeld, an der Örtlichkeit Ponschabaustraße/ Bürgermeister-Winter-Straße, kontrolliert werden. Aufgrund der Tatsache, dass sich immer mehr Jugendliche und Heranwachsende sammeltenwurden mehrere Streifen zusammengezogen

Bei der Kontrolle wurden zwei Personen nach Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen. Weiter konnten weggeworfene Notfallhammer aufgefunden werden, die offensichtlich als Schlagwaffen missbräuchlich verwendet werden sollten.

Der Grund, warum sich die jungen Leute an besagter Örtlichkeit trafen, kam wenig später heraus. Wegen eines Konflikts zwischen einem Jugendlichen aus dem Burgerfeld und einem Schülerheimbewohner der Berufsschule verabredeten sich Freunde der jeweiligen Streithähne zur Massenschlägerei

Der Schüler aus dem Schülerheim verständigte hierzu noch weitere Bekannte aus München, welche sich bereits im Stadtgebiet aufhielten, während der Wasserburger seine Kameraden aktivierte. Nur durch das massive und schnell vor Ort befindliche Polizeiaufgebot unter Einbindung mehrerer Dienststellen konnten die beiden Lager dauerhaft getrennt gehalten werden und die Münchner Fahrzeuge bis weit hinter die Stadtgrenze begleitet werden.

Die Polizei weist nochmals eindringlich darauf hin, dass diese Art der steinzeitlichen Konfliktbewältigung nicht hingenommen und verfolgt wird.

Pressemeldung Polizei Wasserburg

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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