Zeltordner kontrollieren Ausweise

Zu viel geprostet: Mehr Bierleichen

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Ein Besucher ruht sich auf dem Hügel bei den Zelten ein wenig aus.

München - Beim Wiesn-Start schauten insgesamt erschreckend viele zu tief ins Glas: Die Zahl der BRK-Patienten ist um ein Drittel gestiegen!

Schon zwei Stunden nach dem Anstich musste das Rote Kreuz am Samstag die erste Bierleiche versorgen. Es war ein 16-Jähriger aus dem Landkreis München.

Insgesamt hatten die Helfer bereits 790 Patienten – 2008 waren es „nur“ 544 gewesen. 61 Menschen hatten eine Alkoholvergiftung (2008: 50). 51 Besucher mussten ins Krankenhaus. Die Ärzte nähten außerdem 91 Schnitt- und Platzwunden.

Auch auf der Wiesn gibt es das Komasaufen: Schon am Nachmittag stellten die Jugendbeamten einen 15-Jährigen mit 1,2 Promille fest, abends kamen viele weitere erheblich Betrunkene unter 16 Jahren dazu. Auch deshalb kontrollieren die Zeltordner und Bedienungen verstärkt Personalausweise junger Besucher, so etwa im Winzerer Fähndl. „Wir sind noch vorsichtiger geworden“, sagt Wirt Peter Pongratz. Wolfgang Wenger von der Polizei sieht auch einen anderen Trend: „Immer häufiger kommen junge Leute nach der Disco gleich in der Früh hierher.“

nba

Quelle: Oktoberfest live

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