ÖBB verzichtet auf Bahnstrecke München-Salzburg

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München/Rosenheim - Die Österreichische Bundesbahn verzichtet auf eine Bewerbung um die Bahnstrecke München-Salzburg. Damit sind nur zwei Konkurrenten im Rennen um die lukrative Strecke.

Die Deutsche Bahn hat mit dem französischen Konzern Veolia, der die Bayerische Oberlandbahn betreibt, nur einen Konkurrenten, berichtet der Münchner Merkur. Das E-Netz Rosenheim umfasst bis zu 5,8 Millionen Zugkilometer im Jahr, ausgeschrieben für den Betrieb ab Dezember 2013 ist nicht nur die Strecke von München über Grafing nach Rosenheim und weiter nach Salzburg, sondern auch eine neue Verbindung Rosenheim-Holzkirchen-München. Am 30. September endete die Ausschreibungsfrist für das E-Netz. Nun muss die staatliche Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), vermutlich in einigen Monaten, über die Vergabe entscheiden.

Allgemein war erwartet worden, dass sich ÖBB für das E-Netz interessiert, nachdem sie schon ihre Fühler nach der Strecke München-Garmisch-Partenkirchen ausgestreckt hatten – bei der Vergabe kam dann aber die DB Regio zum Zug. Die ÖBB müssen indes erst ihren Heimatmarkt in Ordnung bringen. Zudem „lässt die derzeitige Erlössituation auch keine – mit einem gewissen Risiko – verbundenen Investitionen im benachbarten Ausland zu“, erklärte Konzernsprecher Michael Wimmer gegenüber dem "Münchner Merkur". „Es würde kein Bahnkunde in Österreich verstehen, wenn die ÖBB in Bayern mit neuen Nahverkehrszügen unterwegs sind, während auf den österreichischen Kernstrecken älteres Wagenmaterial im Einsatz ist.“

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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