Verkehrschaos wegen Sperrung um die Wiesn

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Wegen des Sicherheitsringes brauchen Autofahrer in München Geduld.

München - (Fast) nichts ging mehr in und um München: Wegen des Sicherheitsringes und der verschärften Kontrollen der Polizei mussten sich Autofahrer am Montag in Geduld üben.

Die Zufahrt zur Theresienwiese wird erst nach einer Kontrolle erlaubt. Anwohner und Lieferanten zum Beispiel sollen Führerschein, Kfz-Schein und erforderliche Einfahrtserlaubnis mitführen. Besucher dürfen nicht an der Wiesn parken. Am Montagvormittag ist es wegen der Kontrollen im gesamten Bereich um die Theresienwiese zu einem Verkehrschaos gekommen.

Hier lesen Sie drei Stauberichte:

„Bin von Unterhaching um 9.10 Uhr losgefahren. Bereits am Ortsausgang von Unterhaching kamen die Autofahrer von der Autobahn 995 auf die parallel zur Autobahn verlaufene Münchner Straße, weil es vor dem McGraw-Graben zum Rückstau kam. Grund: der komplette Mittlere Ring war dicht. So hieß es bereits auf dem Zubringer zum McGraw-Graben (der besagten Münchner Straße) nur noch Stop-and-Go. Ich habe allein vom McGraw-Graben bis zum Luise-Kiesselbach-Platz rund 50 Minuten gebraucht. Insgesamt dauerte meine Fahrt in die Redaktion in Fürstenfeldbruck 1 Stunde 20 Minuten. Eine schlimmste Stelle gab es übrigens nicht: Wie gesagt, der Ring war komplett dicht.“

Stefan W.

So schützt die Polizei das Oktoberfest

Sicherheitsring: So schützt die Polizei das Oktoberfest

“Ich wollte von der Auenstraße auf die Lindauer Autobahn, das wäre normalerweiwse in 15 Minuten erledigt über Kapuzinerstraße und Lindwurmstraße; von Auenstraße bis Poccistraße hab ich 45 Minuten gebraucht, das schafft man sonst bei viel Verkehr in zehn Minuten. Am Kapuzinerplatz hat es sich schon zurückgestaut, weil die Polizei auf allen Straßen zur Wiesn Straßensperren mit Kontrollen aufgebaut hat, der Stau ging die gesamte Lindwurmstraße in beiden Richtungen, ich bin dann großräumig außenrum gefahren über Harras und wollte am Luise-Kiesselbach-Platz auf Mittleren Ring, der war aber auch komplett dicht, bin dann über Fürstenrieder Straße gefahren, da gings.

Hab statt einer halben Stunde in die Arbeit nach Fürstenfeldbruck eineinhalb Stunden gebraucht, davon 1.10 Stunden in München bis ich auf der Lindauer Autobahn war

Marion B.

„Ich habe heute für meinen Arbeitsweg von München-Laim in die Redaktion Unterhaching anstatt der üblichen 20 bis 25 Minuten mehr als das Doppelte gebraucht.

Mein Mann hat in der Früh die Kinder zur Schule gefahren (die ist am Isartor) - die Gotthardstraße (die in Richtung Westend Zschokke- und dann Tübinger Straße heißt) war total dicht, da sich der Verkehr vom Leonhard-Moll-Bogen und dem Ring zurückstaute. Er ist dann über viele Umwege (Donnersberger Brücke, Blutenburgstraße, Karlstraße ...) und mit 30 Min. Verspätung bei der Schule angekommen. Die Innenstadt - also etwa Karlplatz - sei aber noch leer gewesen. Da der erste Teil dieses Wegs auch mein Arbeitsweg ist (und die Gotthardstraße immer noch voll war), bin ich kurz nach 9 über die Fürstenrieder-, dann Waldfriedhofstraße zum Kieselbachplatz gefahren (wo ja leider sowieso fast immer Stau ist). An der Kreuzung zum Ring stand ich allein rund 20 Minuten. Im Schneckentempo ging es dann zum Brudermühltunnel...

Bernadette H.

Nach Angaben der Polizei ist der Stau in und um München nicht wesentlich schlimmer gewesen als üblich am Montag in der Früh. Natürlich könnten sich die Fahrtzeiten für manche Berufspendler aber wegen der stärkeren Polizei-Kontrollen erhöhen. Gottfried Schlicht, Pressesprecher der Polizei, empfiehlt allen, soweit es möglich ist, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit und zur Wiesn zu fahren.

Quelle: Oktoberfest live

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