Revision möglich

Urteil im Opium-Prozess noch nicht rechtskräftig

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Memmingen - Das Urteil im Memminger Opium-Prozess ist noch nicht rechtskräftig. Verteidiger und Staatsanwaltschaft haben noch eine Woche Zeit, um Revision einzulegen.

Überraschend schnell war am Dienstag das Urteil gegen drei Angeklagte aus Bonn und Hamburg gefallen, denen Opium-Handel in großem Stil vorgeworfen worden war. Der 45-jährige Hauptangeklagte wurde zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln sowie Beihilfe zum Handel verurteilt.

Der Kurier hatte eingeräumt, bei mehreren Fahrten kiloweise Roh-Opium aus dem Iran nach Deutschland geschmuggelt zu haben. Im November 2011 war er auf der Autobahn 8 nahe Burgau (Landkreis Günzburg) von Zollfahndern festgenommen worden. In dem im Iran gemeldeten Auto fanden die Beamten 81 Kilo Roh-Opium.

Mit seiner Aussage beschuldigte der Kurier auch die beiden 39 und 42 Jahre alten Mitangeklagten. Er gab an, dass beide an den Drogengeschäften beteiligt waren, verstrickte sich jedoch während des Prozesses in Widersprüche. Einer der Mitangeklagten wurde wegen Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der dritte Angeklagte wurde freigesprochen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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