Unwetter in den heimischen Landkreisen

Wetterdienst hebt Warnung vor möglichen Tornados auf

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Landkreis - Der Donnerstag könnte noch richtig ungemütlich werden: Laut dem Deutschen Wetterdienst stehen heftige Unwetter mit Sturmböen bevor. Die Tornado-Warnung hat der DWD inzwischen aufgehoben.

Update 20.40 Uhr: Keine Tornado-Warnung mehr

Die Warnlage in Bayern entspannt sich weiter: In München und den im Nordosten an die Stadt angrenzenden Landkreisen hat der Wetterdienst die Warnungen inzwischen wieder aufgehoben. In der restlichen Südhälfte Bayerns herrscht nach wie vor die Warnstufe 2. Dies gilt daher auch für die Landkreise in unserem Verbreitungsgebiet. 

Für die Landkreise Altötting und Mühldorf lagen zwischenzeitlich keine Warnungen vor, um 20.43 Uhr gab der DWD für die beiden Landkreise Warnstufe 2 vor schwerem Gewitter heraus. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 70 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² in kurzer Zeit.

In den Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land können laut DWD Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten um 85 Stundenkilometern auftreten. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h gerechnet werden.

Die Warnung vor örtlich auftretenden Tornados hat der Deutsche Wetterdienst nun nicht mehr aufgeführt.

Update 19.45 Uhr: Weiterhin Warnung vor Starkregen und Sturmböen

Die Lage in Niederbayern und der Oberpfalz hat sich laut DWD entspannt. Lediglich in den Landkreisen Regen und Freyung-Grafenau herrscht noch die höchste Warnstufe. Das Unwetter zieht Richtung Tschechien ab.

In Oberbayern bestehen weiterhin Warnstufen 1-2 bis Mitternacht. Der Deutsche Wetterdienst warnt hier noch immer vor möglichen Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Auch die Tornadogefahr möchte der DWD noch nicht ganz ausschließen.

Update 18.55 Uhr: Niederbayern und Oberpfalz höchste Warnstufe

Die Warnlage hat sich seit 18 Uhr zum größtenteil Richtung Niederbayern und Oberpfalz verschoben. Dort herrscht von Landshut bis zur tschechischen Grenze aktuell (Stand 18.42 Uhr) die höchste Warnstufe 4. 

In den Landkreisen Mühldorf und Altötting herrscht laut Deutschem Wetterdienst derzeit immer noch Warnstufe 1. Örtlich kann es weiterhin zu Tornados und auch Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel kommen. 

Aktuelle Wetterlage:

Auch die Warnstufen für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sind bei Stufe 2 geblieben. Auch hier können lokal weiterhin Gewitter mit Starkregen, Sturmböen sowie Hagel bis zu 3 cm kommen. Auch eine mögliche Tornado-Bildung schließt der DWD weiterhin nicht aus.

Update 18 Uhr: Warnmeldestufe 1 in Mühldorf und Altötting

Leichte Entwarnung gibt es nun für die Landkreise Mühldorf, Altötting und Ebersberg: Der Deutsche Wetterdienst hat innerhalb der letzten Stunde seine Warnung von Stufe 4 auf jetzt Stufe 1 gesenkt. Lokal ist es aber laut DWD nicht auszuschließen, dass sich auch hier noch Tornados bilden. Bis Mitternacht ist derzeit die Unwetterwarnung des Wetterdienstes gültig.

Für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land hat der Wetterdienst Warnstufe 2 ausgerufen. Dabei ist Starkregen über 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie schweren Sturmböen um 100 km/h und Hagel um 3 cm möglich. Auch hier kann der DWD eine örtliche Tornado-Bildung nicht ausschließen. Diese Warnung gilt noch immer bis Mitternacht.

Update 17 Uhr: Tornados in Oberbayern möglich

Der Deutsche Wetterdienst hat um 16.30 Uhr seine Unwetterwarnung aktualisiert und warnt nun auch vor möglichen Tornados in den Landkreisen Mühldorf, Altötting, Rottal-Inn, Erding, Landshut und Dingolfing-Landau. In diesen Landkreisen wurde die Unwetterwarnung auf die höchste Stufe 4 aktualisiert. 

Auch in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgaden kann der Wetterdienst das Auftreten von Tornados im Zusammenhang mit den schweren Gewittern nicht ausschließen.

Diese Warnung gilt bis Mitternacht.

In Massing im Kreis Rottal-Inn hat es bereits erste starke Unwetter und Hagelschauer gegeben.

Der Hochwassernachrichtendienst Bayern warnt vor steigenden Pegeln vor allem an den südlichen Donauzuflüssen in Schwaben und dem westlichen Oberbayern. Dort wird von Donnerstagabend bis Freitagvormittag Dauerregen erwartet. „Dabei sind Mengen zwischen 30 und 40 Liter pro Quadratmeter möglich, ganz vereinzelt auch bis 50 Liter pro Quadratmeter in Staulagen“, hieß es. Entsprechend dürften die Wasserstände an den Donauzuflüssen in der Nacht steigen. Lokal könnten die Pegel auf die Meldestufen 1 und 2 klettern.

Erstmeldung 14 Uhr: DWD warnt vor schweren Gewittern

Am Donnerstag sind bis spät in die Nacht schwere Unwetter möglich. Dabei kann es in den heimischen Regionen zu heftigen Gewittern kommen, vereinzelt können auch schwere Sturmböen auftreten.

Der Deutsche Wetterdienst hat ab Donnerstagnachmittag für die Landkreise Mühldorf, Altötting, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land Unwetterwarnungen herausgegeben. Diese sollen bis in die Nacht auf Freitag andauern.

Dabei kann es in allen Regionen zu heftigen Gewittern kommen. Es kann Starkregen über 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit geben. Außerdem sollen Hagelkörner bis zu drei Zentimeter möglich sein. Auch das Auftreten von lokalen Tornados im Zusammenhang mit schweren Gewittern ist nicht ganz auszuschließen.

Warnung vor Sturmböen

Sturmwarnungen gibt es zudem für die Regionen Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. Dabei können Sturmböen oberhalb 1.500 m mit Geschwindigkeiten um 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südlicher Richtung auftreten. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen bis 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) gerechnet werden.

DWD/mb

Quelle: rosenheim24.de

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