Unwetter: Die erste Bilanz der Polizei

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Rosenheim - Die am Mittwochnachmittag in der Zeit von 14:00 bis 22:00 Uhr von West nach Ost über den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums ziehende Unwetterfront hat massive Schäden in Millionenhöhe verursacht.

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48 Personen wurden durch umstürzende Bäume, umherfliegende Gegenstände, sturmbedingte Stürze und Hagelschlag zum Teil schwer verletzt. Mehrere Personen gerieten auf den Oberbayerischen Seen in Seenot, konnten aber gerettet werden.

In der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gingen im Unwetterzeitraum mehr als 800 Notrufe ein. Die ersten Notrufe über vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume betrafen den Landkreis Bad Tölz. Die Unwetterfront zog dann sehr schnell über den Landkreis Miesbach nach Osten.

Besonders schwer betroffen war die Region Rosenheim. Wie berichtet, wütete dort das Unwetter mit Hagelschlag besonders heftig. Durch enorme Sturmböen wurden mehrere Häuser abgedeckt, umstürzende Bäume verursachten Personenschäden und machten zahlreiche Straßen unpassierbar. Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften war bis in die Abendstunden pausenlos im Einsatz.

Nach derzeitigen Auswertung der Einsatzunterlagen der Polizei sowie der Integrierten Leitstellen in Rosenheim, Traunstein und Oberland (Weilheim) wurden unwetterbedingt 48 Personen verletzt, 45 davon allein in Stadt und Landkreis Rosenheim. Die Sachschäden gehen in die Millionen.

Eine genaue Schadenshöhe kann derzeit aber noch nicht angegeben werden. Nach wie vor werden bei der Einsatzzentrale der Polizei weitere unwetterbedingte Schäden gemeldet.

Derzeit sind keine Verkehrsstörungen mehr durch umgestürzte Bäume polizeilich bekannt. Durch den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehren konnte die Befahrbarkeit der Straßen in den betroffenen Regionen wieder rasch hergestellt werden.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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