Zwischen Kolbermoor und "Schwaiger Kreisel"

Toter neben Straße - Doch keine Fahrerflucht?

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Mit Hochdruck arbeitet die Polizei an der Klärung der tödlichen Unfallflucht zwischen Rosenheim und Kolbermoor.

Kolbermoor - Am 30. Mai wurde ein Bad Aiblinger tot neben der Fahrbahn gefunden - alles deutete auf einen Unfall mit Fahrerflucht hin. Ist nun alles ganz anders gewesen?

Nach dem Tod eines 58-jährigen Bad Aiblingers, der Ende Mai leblos neben der Staatsstraße 2078 aufgefunden wurde, arbeitet die Kripo Rosenheim unter Hochdruck an der Klärung der Todesumstände. Neueste Untersuchungsergebnisse ergaben, dass der Verstorbene wohl nicht Opfer eines Verkehrsunfalles wurde.

Wie berichtet, hatte ein Fahrradfahrer in der Nacht zum Samstag, 30.05.2015, gegen 1 Uhr, den 58-Jährigen im Baustellenbereich zwischen Kolbermoor und „Schwaiger Kreisel“ kurz vor der neuen Brücke der Westtangente tot aufgefunden. Die rechtsmedizinische Untersuchung am Institut für Rechtsmedizin in München ergab, dass der 58-Jährige an einer Kopfverletzung verstorben war, die durch einen Sturz herbeigeführt wurde. Darüber hinaus stellten die Gutachter am Körper auffallende Hämatome fest, die zunächst darauf hindeuteten, dass dieser Sturz durch den Kontakt mit einem Kraftfahrzeug ausgelöst wurde.

Hier war der Verunglückte in der Nacht zum Samstag, 30. Mai, gefunden worden.

Zur genauen Bestimmung des Alters dieser Hämatome wurden von der Staatsanwaltschaft weitere rechtsmedizinische Untersuchungen in Auftrag gegeben. Nach dem jetzt vorliegenden Untersuchungsergebnis sind die Hämatome bereits ein bis zwei Tage vor der tödlichen Kopfverletzung entstanden. Weitere Spuren, die auf einen Verkehrsunfall hindeuten, konnten bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei Rosenheim sowie den Untersuchungen des Bayerischen Landeskriminalamtes und der Gerichtsmedizin nicht festgestellt werden. Ein Verkehrsunfall dürfte entgegen der ersten Erkenntnisse als Ursache für den Tod des 58-jährigen Mannes ausscheiden.

Das Fahrrad des Verunglückten. Der Verbleib ist unklar.

Zur Klärung des Sachverhalts ist nach wie vor von Bedeutung,wo das Handy, ein älteres Mobiltelefon der Marke Nokia, und das Fahrrad des Bad Aiblingers verblieben sind. Der Fundort der vermissten Gegenstände könnte wichtige Erkenntnisse zur Aufklärung des Sturzgeschehens geben. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/2000 entgegen genommen.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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