Das Festzelt wurde am 1. Mai gleich mal ausprobiert

Maibaumfest in Soyen läutet Jubiläumsfeier ein

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Viel zu tun am Sonntag: Zum Start der Jubiläumsfeierlichkeiten gab es in Soyen wieder einen Maibaum.

Soyen – Unter den Kommandos von Maibaum-Meister Rudolf Schiller stemmten die Burschen in Rekordzeit den neuen Prachtbaum in die Höhe. Kaum war er sicher und fest verankert, fing es zu regnen an.

Schon am frühen Sonntagmorgen zeigte sich der Himmel nicht von seiner Schokoladenseite und ließ die komplette Gemeinde zittern was den großen Tag anbelangte.

Monatelange Arbeit steckten die „Soyener Maibaumfreunde“ in die Vorbereitungen dieses Tages und waren letztendlich heilfroh, dass Petrus es mehr oder weniger gut mit ihnen meinte. Es war schließlich kein gewöhnliches Maibaumaufstellen, es war eine weitere Aktion der diesjährigen 1200 Jahrfeier  und das bedeutet: Festzelt auf dem neuen Festgelände am Bahndamm statt Biertischgarnituren beim Dorfwirt.

Tolles Rahmenprogramm beim Soyener Maibaumfest

Um die 1500 Zuschauer wurden am Sonntagmittag von feierlicher Blasmusik der „Ramsauer Trachtenblaskapelle“ in die Dorfmitte gelockt und staunten nicht schlecht als sie ihren neuen Maibaum zum ersten Mal zu Gesicht bekamen.

27 Meter hoch, glänzend blau-weiße Raute und zum ersten Mal mit Bedienungsanleitung! Eine nette Geste der Maibaumdiebe aus Rechtmehring, die den Baum trotz ständiger Bewachung aus der „Lamsöder Festhalle“ entwenden konnten. Mit „Unten“ haben sie das untere Baumende markiert, so dass die Soyener, ohne lange danach zu Suchen, den Baum schnellstmöglich vor dem Regen aufstellen konnten. Und das ging dieses Jahr auch Zack Zack. In weniger als zwei Stunden hatte Soyen einen bunten Baum mehr.

Maibaum in Soyen steht

Direkt neben dem Strickbaum, der vor wenigen Wochen das Dorf bereicherte, steht nun ein weiterer Exot. Maibaum Meister Rudolf Schiller und seine Mannschaft, die sich aus den „Soyener Maibaumfreunden“ und den „Rechtmehringer Dieben“ zusammensetzte, haben eine grandiose Arbeit geleistet.

Auch der dorfansässige Maler Christoph Böklen hat einen Beitrag zum neuen Maibaum beigetragen. Aus seinem Pinsel stammen die verschiedenen Zunfttafeln, diesmal jedoch mit einer kleinen Besonderheit: Auf drei Tafeln wurden die echten Gesichter der Betriebseigentümer dargestellt.

So können sich jetzt, der Schmied Christian Schuster, Lebensmittelladenleiter Volker Gütter und der Chef des Soyener Friseursalons, Martin Krieg über ihre originalgetreuen Gesichter am Baum erfreuen.

Um die „Maibaum Crew“ zu motivieren, gab es musikalische Beiträge von den beiden Kindergärten. Die Erzieherinnen des St. Peter Kindergartens konnten die Menschenmassen mit einer Rap-Coverversion von „Rock mi“ besonders begeistern.

Zahlreiche Zuschauer strömten bei immer ungemütlich werdender Wetterlage ins Festzelt und verweilten bei gutem Bier und zünftiger Verköstigung noch bis in die tiefen Abendstunden. Fazit: Soyen ist in bester Feierlaune und bereit für die Festwochen vom 2. bis 18. Juni!

Sebastian Schindler

Quelle: wasserburg24.de

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