Sicherheitskonzept auf dem Rosenheimer Herbstfest

Kein Rucksackverbot, aber Sprengstoffhunde

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Die Wiesn-Wache wird 2016 wohl häufiger Streifzüge über das Gelände machen müssen.

Rosenheim - Axt-Attacke im Zug in Würzburg, Selbstmordanschlag vor dem Musikfestival in Ansbach, Amoklauf in München - das Sicherheitsgefühl der Menschen in Bayern leidet. Auf der Rosenheimer Wiesn soll es trotzdem kein Rucksackverbot geben:

Noch steht das Sicherheitskonzept für die Rosenheimer Wiesn nicht vollständig, doch Einzelheiten sind bereits bekannt. Die Überlegungen des Rosenheimer Stadtrats auf der Sitzung vom 27. August bezogen sich auf einen 7-Punkte-Plan für Terrorschutz auf dem Herbstfest

  1. Wiesn-Wache schon früher besetzen
  2. Mehr Personal für den Sicherheitsdienst
  3. Effektivere Eingangskontrollen 
  4. Rucksackverbot
  5. Einzäunung
  6. Videoüberwachung
  7. Straßensicherung

Dies sind allerdings nur erste Pläne. Wie im Pressegespräch am Mittwoch nun bekannt wurde, sollen allerdings schon einige Pläne des Sicherheitskonzeptes feststehen: Die Polizei will demnach ihre Dienstzeiten ausweiten und zudem ihre Präsenz verstärken. "Wir werden auch die bayerische Bereitschaftspolizei anfordern", so Polizeipräsident Robert Kopp. 

Kein Rucksackverbot, aber Sprengstoffhunde

Ein allseits befürchtetes Rucksackverbot wird es nicht geben. "Man braucht auf der Wiesn keinen Rucksack meiner Meinung nach. Die meisten sind ja schon damit genug beschäftigt, ihren Geldbeutel nicht zu verlieren", lachte Kopp. Außerdem werden Sprengstoffhunde im Einsatz sein.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer betonte: "Die Fluchtwege müssen frei bleiben", als es in der Diskussion um eine mögliche Einzäunung des Festgeländes ging. "Es wird aber zum Sicherheitskonzept noch eine extra Pressekonferenz geben, bei der dann die endgültigen Maßnahmen vorgestellt werden."

Quelle: rosenheim24.de

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