Schwangau: Neuschwanstein soll Weltkulturerbe werden 

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Neuschwanstein soll nach dem Willen der Gemeinde Schwangau im Ostallgäu Weltkulturerbe werden

Schwangau - König Ludwigs berühmtes Märchenschloss Neuschwanstein soll auch nach dem Willen der Gemeinde Schwangau im Ostallgäu Weltkulturerbe werden.

Wie Bürgermeister Reinhold Sontheimer (CSU) am Mittwoch sagte, stimmte der Gemeinderat am Vorabend einstimmig einer Bewerbung zur Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbeliste zu. “Ich freue mich, dass es eine Einigkeit in dieser Sache gibt. Dieser Titel wäre eine Qualitätsverbesserung für unsere Gemeinde. Und eigentlich ist er schon lange überfällig“, sagte Sontheimer. Mit rund 1,3 Millionen Besuchern jährlich ist Neuschwanstein Bayerns beliebtestes Schloss.

Trotz der Zustimmung gibt es in Schwangau auch Bedenken, dass mit dem UNESCO-Titel strenge bauliche Auflagen auf die Gemeinde zukommen. “80 Prozent der Gemeindeflächen stehen bereits unter Schutz. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind dadurch eingeschränkt“, sagte der Bürgermeister. Im Detail wolle man sich damit auseinandersetzen, wenn es soweit ist.

Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) freute sich über die Zustimmung der Gemeinde Schwangau, auf deren Gebiet Schloss Neuschwanstein liegt. “Wir werden mit aller Kraft den Antrag angehen“, sagte der Minister am Mittwoch in München. Fahrenschon will neben Neuschwanstein auch die Königsschlösser Herrenchiemsee und Linderhof ins deutschlandweite Rennen um die Aufnahme in die Welterbeliste schicken.

dpa

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